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Review

eCozy – smarte Heizungssteuerung mit Touchscreen im Test

by 26. Oktober 2016
Postiv
  • ansprechendes Design
  • sehr intuitive App
  • bietet lokalen Modus - benötigt kein Internet
  • kompatibel mit anderen Smart Home Gateways durch ZigBee
  • Central Unit dank WLAN frei positionierbar
  • Negativ
  • kleine Grammatikfehler in der App
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    Installation
    Funktionsumfang
    Bedienung
    Nutzen
    Preis-Leistung
    Fazit

    Durch intuitve App, ansprechendes Design, 100% WAF Faktor und Kompatibilität durch ZigBee mit anderen Smart Home Systemen - eine runde Sache.

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    Gerade jetzt zur kalten Jahreszeit finden viele von euch den Einstieg in das Smart Home über das Thema Heizungssteuerung. Da stellt sich die Frage: Kompakte Gesamtlösung oder offener Standard? Warum nicht beides – und darf es noch Design haben?

    Die Heizungssteuerung ist jedes Jahr wieder zur kalten Jahreszeit das Top-Einstiegs-Thema Nummer 1 in das Smart Home. Und die Auswahl ist groß! Da gibt es sehr günstige Systeme wie beispielsweise das MAX! System aus dem Hause eQ-3 (welches wir hier getestet hatten). Hier sollte man wissen, das solche Systeme ausschließlich für die Heizungssteuerung vorgesehen sind und sich später nicht durch andere Gewerke wie Licht, Sicherheit oder Alarm erweitern lassen. Dafür hat man allerdings für kleines Geld eine komfortable Heizungssteuerung mit allen Facetten, von Heizplänen bis hin zur Smartphone Steuerung.

    Spätestens seit der diesjährigen IFA ist bekannt, das noch zwei weitere Player in diesem Winter ins Rennen gehen: tado und netatmo. Auch diese Systeme verwenden kein Smart Home Funkstandard (sind also eigentlich proprietär), verfolgen aber über die HomeKit Kompatibilität den Ansatz, mit weiteren HomeKit fähigen Geräten in gemeinsamen Szenarien verwendet werden zu können. So kann der Elgato Tür/ Fensterkontakt ein offenes Fenster melden, woraufhin das tado Thermostat die Heizung schließt.

    Möchte man allerdings auf ein System setzen, welches man später modular mit Komponenten anderer Gewerke aufrüsten möchte, so stellt sich die große Frage: Auf einen Hersteller – oder auf einen Standard setzen? Auch hier spiegelt sich der Preis in den Komponenten wieder. Hersteller proprietäre Systeme sind in der Regel recht attraktiv in den Preisen und können auch – wie zum Beispiel Homematic, ein sehr breites Portfolio aus einer Hand bieten. Setzt man auf Standards, so ist die Auswahl an Herstellern deutlich größer, wie beispielsweise bei Z-Wave. Die Auswahl kostet allerdings im Schnitt auch etwas mehr.

    eCozy - Boxed

    eCozy – Boxed

    Mit dem Kickstarter eCozy, erscheint eine neue Heizungssteuerung für die eigenen vier Wände, welche nicht nur hohen Wert auf Design legt, sondern auch Ansprüche an die Kompatibilität hat. Die eCozy Touchscreen-Thermostate, verbinden sich über den Funkstandard „ZigBee“mit der zentralen Steuereinheit (Central Unit, kurz CU) und sind darüber vom Smartphone aus über eine App steuerbar.

    ecozy Zentrale Vernetzung

    eCozy Cloud Anbindung und Vernetzung mit der Zentrale

    Aufgrund des ZigBee Standard, können die Thermostate auch an anderen Smart Home Zentralen verwendet werden. So können diese bereits an das Gateway von Schwaiger und auch an die Zipato Zipatile angelernt und gesteuert werden. Eine Integration in den WiButler ist laut eCozy geplant, an der Integration in die Telekom Qivicon Base arbeite man hingegen bereits.

    eCozy – Central Unit

    In diesem Review habe ich mir die eCozy Thermostate mit der Central Unit angesehen – natürlich werden wir zeitnah das eCozy Thermostat auch an weiteren Smart Home Zentralen testen und hier auf siio berichten.

    eCozy Heizungsthermostat und Central Unit

    eCozy Heizungsthermostat und Central Unit

    Die Central Unit verfügt über zwei unterschiedliche Modi:

    Im „Local Mode“ baut die CU ein eigenes WLAN-Netz auf, mit dem sich das Smartphone via WLAN verbinden kann, um die Thermostate steuern zu können.

    Im „Remote Mode“ hingegen, wird die CU mit deinem bereits bestehenden WLAN-Netzwerk – also dem WLAN deines heimischen Netzwerkrouters verbunden, sodass man von überall aus seine Heizung steuern kann. Auch wenn man unterwegs oder gar am anderen Ende der Welt im Urlaub ist – vorrausgesetzt man hat Internet.

    eCozy Heizungsregler

    eCozy Heizungsregler

    Bis zu 16 Thermostate können mit der CU verbunden werden, welche durch den herstellereigenen, intelligenten Energiespar-Algorhytmus gesteuert werden. Das System sammelt über die Zeit Daten darüber, wie schnell sich welcher Raum erwärmt und passt die Heizkurve dazu entsprechend durch die Ventilöffnung der Thermostate an. Übrigens, das System wurde aufgrund seines modernen Designs unter anderem mit dem reddot award 2015 ausgezeichnet.

    Unboxing

    eCozy Heizungsregler - Unboxing

    eCozy Heizungsregler – Unboxing

    Aktuell gibt es die eCozy Heizungssteuerung in 3 verschiedenen Varianten:

    Da der durchschnittliche Deutsche Haushalt 5,5 Heizkörper hat, macht das eCozy Comfort Kit wohl am meisten Sinn – selbst wenn du eine 1 Raum Single Wohnung dein eigen nennst. (Auch hier hast du in Bad, Wohnraum und Küche mind. 1 Heizkörper).

    Daher habe ich mir das eCozy Comfort Kit angesehen, welches neben der Central Unit auch noch 3 Thermostate enthält. Aufgrund ihres Designs, fügt sich die CU sehr harmonisch in nahezu jeden Wohnraum ein wie ich finde und wirkt keinesfalls wie ein störendes Netzwerkgerät. Dank WLAN kann die CU frei in der Wohnung positioniert werden und findet damit ganz sicher einen guten Platz. Auch die Thermostate mit Touchoberfläche schmieden sich mit Ihrem Design in den Wohnraum ein, sind aber sofort ein Hingucker, sobald man diese lokal bedient und das Display aufleuchtet.

    Weiterhin im Lieferumfang: Ein Stromkabel für die CU, eine Garantiekarte, eine Kurzanleitung, 3 Thermostat-Ventil-Adapter und 12 Batterien der Größe AA. 12 Batterien klingen vielleicht viel, aber jedes Thermostat benötigt (wohl vor allem wegen dem Touchdisplay) 4 Stück der Batterien.

    eCozy Heizungsregler - benötigt 4x AA Batterien

    eCozy Heizungsregler – benötigt 4x AA Batterien

    Für meinen Test habe ich das Nexus 5 2013 Smartphone mit Android 6.0.1 verwendet. Die Android App findest du in deinem Google Play Kiosk, Apple Freunde finden die passende iOS App natürlich in Ihrem iTunes Store.

    Installation & Erstkonfiguration

    Nachdem die CU mit dem Strom verbunden wurde, blinkt die obere Leuchte weiß. Die CU arbeitet jetzt als eine Art Hotspot und öffnet ein geschütztes WLAN-Netz names <>. Das WLAN Passwort für dieses Netz findet sich in der Kurzanleitung. Nun kann man sich via Smartphone mit diesem WLAN verbinden und öffnet anschließend die eCozy App. Es erscheint wie Eingangs erwähnt die Auswahl des Modus. Für diesen Test habe ich den „Local Mode“ gewählt, verwende das eCozy also Stand alone und nicht in meinem heimischen Netzwerk.

    Im nun folgenden Bildschirm, kannst du frei die SSID und das Passwort für das WLAN-Netz vergeben, welches von der CU aufgebaut wird. Nach einem Klick auf „Speichern“ erhälst du – sofern alles wie gewünscht verlief den Hinweis, dass das Netz erfolgreich aufgebaut wurde. Zudem wirst du im gleichen Dialog aufgefordert, die App zu schließen und dich mit dem gerade erstellen Netzwerk zu verbinden. Die CU leuchtet ab diesem Punkt nun dauerhaft blau.

    Jetzt noch fix wie im Dialog angeteasert mit dem neuen WLAN verbinden und danach sollte sich die App mit der CU synchronisieren. Nun wird es Zeit, ein neues – bzw. das erste Thermostat mit der CU zu verbinden und einzurichten.

    eCozy App: Therostat anlernen

    eCozy App: Thermostat anlernen

    Bevor dies jedoch erfolgen kann, muss das Thermostat an dem heimischen Heizkörper installiert werden. Dies geschieht gegebenenfalls unter Verwendung der mitgelieferten Adapter, die einen Großteil der Thermostat-Anschlüsse abdecken sollten.

    Für folgende Ventile ist übrigens kein Adapter erforderlich, da diese ein Gewindemaß von M30 x 1,5 mm haben: Heimeier, Junkers, Landys+Gyr, MNG, Honeywell, Braukmann. Die Adapter für Danfoss RAV (Pin muss auf Ventilstößel gesteckt werden) Danfoss RA und Danfoss RAVL liegen bei.

    Mit meinem Montags-Glück, lag für meine Heizkörper leider kein Adapter bei – Ausnahmen bestätigen eben die Regel. Alles halb so wild, ich konnte ihn auf anderem Wege beschaffen.

    Nachdem nun die Batterien in das Thermostat eingelegt sind, fährt dieses den Ventilstift vollständig ein um so die Montage zu erleichtern. Der Montagemodus, wird mit einem grünen Schraubenschlüssel im Display symbolisiert. Die Montage erfolgt nun relativ simpel mithilfe eines metallischen Drehrings auf dem Heizkörper. Von mir an dieser Stelle übrigens ein großer Pluspunkt für den Metallring, denn viele Thermostate verwenden lediglich einen Plastikring. Der Metallring gibt dem Ganzen viel mehr Stabilität und das Gewinde hält deutlich länger als bei einem Plastikring. So sitzt das Thermostat fest und macht einen wertigen Eindruck. Um das Thermostat mit der CU zu verbinden, muss das obere und untere Ende des Displays mit zwei Fingern gleichzeitig berührt werden, bis eine blaue Antenne im Display erscheint.

    In der App tippt man nun auf „Neuer Thermostat“ (die Grammatik innerhalb der App sollte an einigen Stellen noch überarbeitet werden ;-) ). Die CU sucht anschließend nach verfügbaren ZigBee-Geräten und findet recht schnell das neue Thermostat. Beide Geräte tauschen einige Daten aus (Batteriestand, Raumtemperatur etc.) und die App meldet schließlich ein verbundenes Thermostat, welches nun einem Zimmer zugeordnet werden kann. Für den Test wird das Thermostat dem Wohnzimmer hinzugefügt und man gelangt zur Temperaturregelung bzw. dem Home-Bildschirm der App.

    Variiert man die Temperatur auf das gewünschte Niveau, wird der Befehl zur Temperaturänderung an die CU gesendet, welche wiederum das Thermostat justiert. Dieser Vorgang dauert nur ca. 10 Sekunden. Im Vergleich: Ein Z-Wave Thermostat wie beispielsweise das Danfoss LC-13 hat einen Standard-Wakeup-Intervall von 15 Minuten. Das Thermostat geht also in eine Art Schlafmodus und wacht alle 15 Minuten auf um sich neue Informationen von der Zentrale zu holen. Der Wakeup Intervall kann in der Z-Wave Welt natürlich variiert werden, schlägt sich aber direkt auf die Batterielaufzeit nieder. Bei den eCozy Thermostaten liegt diese übrigens zwischen 1,5 – 2 Jahren.

    In der App, im oberen rechten Bereich des Home-Bildschirms, befindet sich auch ein „Unterwegs“-Button. Betätigt man diesen, werden alle verbundenen Thermostate über die verknüpften Räume auf eine jeweils individuell wählbare Absenktemperatur heruntergefahren.

    Natürlich Im Gegensatz zu Thermostaten wie dem elgato Eve, oder dem Stella-Z, lässt sich das eCozy Thermostat auch lokal, also ganz ohne App steuern. Dazu berührt man für ca. 2 Sekunden das untere Ende des Displays und es erscheint die aktuelle Temperatur. Mit einem Tipp auf das linke Ende des Displays wird die Temperatur reduziert, mit einem Tipp auf das rechte Ende wird diese erhöht.

    Über die logisch aufgebaute App hat man eine Reihe von Einstellmöglichkeiten. Hier lässt sich wie bereits erwähnt die „Unterwegs“-Temperatur für jeden einzelnen Raum festlegen und ein spezieller Anti-Fire-Modus aktivieren. Dieser erkennt eine schnell ansteigende Temperatur im Raum und sendet in diesem Fall eine Warnmeldung via Pushmitteilung, über ein potentielles Feuer. Natürlich ersetzte dies aber keinen Rauchmelder!

    Per App kann auch ein „Thermostat Locks“ Modus, also eine lokale Sperre aktiviert werden – Familien mit Kleinkindern werden diesen Modus zu schätzen wissen ;-) Die Sperre ist in 3 Stufen möglich: Steuerung sperren, Indikation sperren und Demontage sperren. Außerdem verfügt die CU über eine Lampe, welche in der App als eine Art „Nachtlicht“ eingeschaltet werden kann.

    eCozy App: Szenario anlegen

    eCozy App: Szenario anlegen

    Individuelle Heizpläne werden über die Schaltfläche „Szenarien“ im Home-Bildschirm angelegt. Für diesen Test wurde ein Szenario namens „Testszenario“ angelegt. Tippt man auf das Szenario, wechselt die Ansicht der App automatisch in den Quermodus. Man erhält nun eine Wochenübersicht mit den Temperaturverläufen zu den jeweiligen Tageszeiten. In dem erstellen Szenario wird das Wohnzimmer unter der Woche:

    • von 06:30 Uhr bis 08:00 Uhr auf 21° geheizt
    • bevor die Temperatur von da an wieder auf 16° abgesenkt wird.
    • Von 18:00 Uhr wird das Wohnzimmer wieder auf 22° geheizt
    • und die Temperatur wird ab 21:30 Uhr dann bis zum nächsten Morgen wieder auf 17° abgesenkt.

    Dieser Heizplan ist exemplarisch für einen Arbeitnehmer, der sich tagsüber auf der Arbeit befindet und abends gegen 18:00 Uhr wieder Zuhause ankommt.

    Am Wochenende

    • wird das Wohnzimmer von 08:30 Uhr bis 21:00 Uhr durchgängig auf 21° geheizt,
    • bevor die Temperatur dann bis zum nächsten Morgen wieder auf 17° abgesenkt wird.

    Jeder Wochentag kann individuell geplant werden. Das Anlegen und Bearbeiten der Szenarien klappt sehr intuitiv. Die einzelnen Szenarien lassen sich über den Punkt „Zimmer“ jedem beliebigen Raum zuordnen. In der Praxis wurde das Thermostat innerhalb meines Tests exakt nach dem vorgegebenen Szenario eingestellt.

    Der grafische (und meiner Meinung nach) wirklich intuitive Aufbau des Heizplans, erinnert stark an die grafische Oberfläche in der FRITZ!Box. An diese kann seit Anfang 2015 das Eurotronic COMET DECT Thermostat angelernt und dafür eigene Heizpläne erstellt werden. Siehe auch unseren siio Testbericht.

    Aber warum erzähl ich euch das eigentlich? Testet doch selbst! – Einfach die eCozy App kostenlos aus dem Google Play Kiosk, oder dem iTunes Store laden und den Demo Modus verwenden. In diesem wird keine Hardware benötigt und man hat ein erstes „Look & Feel“.

    Fazit:

    Das eCozy SmartHeating-System überzeugte im Test durch seine Bedienbarkeit und sein Design. Auch wenn die App sich noch im Beta-Stadium befindet, kam es zu keinen nennenswerten Abbrüchen während der Nutzung im Local Mode. Das System arbeitete jederzeit zuverlässig nach den vorgegebenen Szenarien.

    Alle, die in das Thema Smart Home jetzt zur Heizungssaison einsteigen wollen und ihre Heizung komfortabel per App und via Heizpläne steuern möchten, können bei eCozy bedenkenlos zugreifen. eCozy sieht auf den ersten Blick durch die großen Kits recht teuer aus. Auch darf man es aufgrund der Kompatibilität durch Zigbee nicht mit geschlossenen Systemen wie MAX! vergleichen. Schaut man auf vergleichbare Thermostate im Markt, so liegt das eCozy mit 69 Euro (UVP) gut im Feld: COMET DECT (59 Euro); Z-Wave Danfoss LC-13 (54 Euro).

    Der Test zum Remote Mode, der Steuerung über das Internet, folgt demnächst. In diesem teste ich dann natürlich auch den „Warm Up Modus“. In diesem kann von unterwegs mit einem Click die Wohnung vorgewärmt werden. Die App berechnet dann aufgrund des Standortes die Route nach Hause und die Wohnung wird genau zum Zeitpunkt Ihrer Ankunft auf die gewünschte Temperatur vorgeheizt. Perfekt für den täglichen Heimweg von der Arbeit. Sei gespannt ;-) !

    About The Author
    Rafael
    Mein Name ist Rafael und schon von klein auf war bei mir ein gewisses Interesse an technischen Dingen erkennbar. Angefangen mit Kosmos-Elektrobaukästen über alle Medien der Unterhaltungselektronik bis hin zu SmartHome-Systemen ist nichts vor mir sicher, was mit elektrischer Energie betrieben wird. Dabei habe ich den SmartHome-Bereich erst vor kurzem für mich entdeckt und blogge hier nun über die neusten Veröffentlichungen, primär im Bereich Heizungssteuerung.
    10 Comments
    • JungleDX
      27. Oktober 2016 at 7:06

      Hallo!
      Vielen Dank für den Test, hab schon drauf gewartet.
      Eine Sache ist mir aber nicht ganz klar.
      Wenn man die eCozy Thermostate z.B. an der ZipaTile oder später an anderen Gateways anlernt, braucht man dann trotzdem die CentralUnit?
      Wahrscheinlich schon wegen dem Algorithmus, oder?
      Will mir nicht die ganze Wohnung mit Gateways zupflastern.

      Gruß
      JungleDX

      • boomx
        27. Oktober 2016 at 9:12

        Hi,

        sofern die anderen Smarthome-Zentralen Zigbee und eCozy unterstützen, benötigst du die CU nicht mehr. Dann wird die Steuerung von der anderen Zentrale übernommen.

        Gruß

      • 27. Oktober 2016 at 16:10

        Der Algorithmus steckt hauptsächlich in den Thermostaten, d.h. sobald die Heizpläne von CU an Thermostate gesendet wurden, arbeiten die Thermostate „autonom“ und entscheiden selbst wie viel Vorlauf nötig ist um gewünschte Zieltemperatur zum gewünschten Zeitpunkt zu erreichen.
        Gateways sollen allerdings in der Lage sein nicht nur „set temperature“, sondern auch Zeitpläne zu senden.

        Gruß,
        Andre

    • UweS
      27. Oktober 2016 at 8:26

      Hallo
      Ob das Disgn „schön“ ist liegt im Auge des Betrachters.
      Ich finde sie hässlich. Warum jetzt mit mit dem Max System und nicht mit dem Homematic verglichen wird erschließt sich mir nicht. Preislich wäre Homematic mit CCU (91€) + 3x Themoastat (3x 32€) bei 187€ zu 299€ beim eCozy. Man könnte dort noch weiter Homematic Sachen anschließen. Homematic kann weiterhin mit FHEM oder OpenHab mit weiteren System verknüpft werden.
      Wenn man schon eine FritzBox hat wäre man bei 165€. Was mich beim eCozy auch wundert das die 4 Batterien brauchen. Vermute dort einen erhöhten Strom/Batterie Verbrauch. Dazu könnte man ja noch eine aussage treffen wenn sich Erkenntnisse ergeben. Das Zigbee gravierende Sicherheitsmängel aufweisen soll wird nicht erwähnt: https://www.heise.de/security/meldung/Deepsec-ZigBee-macht-Smart-Home-zum-offenen-Haus-3010287.html
      Ich bin auf alle Fälle gespannt wie die eCozy mit anderen Zigbee Zentrallen zusammen arbeitet. Ich habe da meine Zweifel das das durchgängig funktioniert.

      Gruß Uwe

      • boomx
        27. Oktober 2016 at 9:11

        Hi,

        Design liegt sicherlich im Auge des Betrachters. Wenn uns das Design gefällt, dann können wir das auch so schreiben ;) Das muss wie gesagt jeder selbst beurteilen.

        Wir haben eCozy mit MAX verglichen, weil es sich bei beiden Systemen um reine Heizungssteuerungen handelt und von daher nicht vergleichbar mit reinen Smarthome-Systemen ist. Es könnte hier noch ein Vergleich mit tado nachgezogen werden, aber weiter sollten wir nicht gehen. Sonst gibt es an diesem Punkt kein Ende…

        Warum wir bei einem Alltags-Test von einer Heizungssteuerung auf Sicherheitsmängel von Zigbee eingehen sollten, erschließt sich mir leider auch nicht. Wäre ein anderer Standard (im Gegensatz zu den Homeatic-Geräten) genutzt worden wäre und hier hätten Sicherheitsmängel vorgelegen, wären wir an dieser Stelle auch nicht darauf eingegangen.

        Gruß

      • crissxcross
        27. Oktober 2016 at 15:49

        Hi,

        Es ist kein direkter Vergleich mit MAX! , in der Einleitung des Review geht es viel mehr um eine erste Einteilung und Orientierung was es im Markt gibt und wo sich ecozy positioniert. Und ja, als stand alone Lösung also mit Central Unit ist es relativ teuer. Der Punkt ist aber das es nicht nur Stand alone genutzt werden kann, sondern der USP ist, das die Thermostate zur CU mit einem Funkstandard kommunizieren was andere wie Tado oder netatmo nicht machen. Wenn ich das Thermostat direkt an mein vorhandenes schwaiger Gateway oder zipato Gateway anlerne und das geht ja nur durch den funkstandard zigbee, liegt das Thermostat im Markt Mittel (letzter Absatz Vergleich UVP zu anderen Geräten -streetprice)

    • J.B.
      7. November 2016 at 23:14

      Moin.
      Kann dem ganzen Lob leider nichts abgewinnen . Habe das System im Zuge einer crowdfunding Aktion bekommen. Das Schlimmste an der ganzen Sache ist der Support. Dieser ist nämlich ganz und gar nicht vorhanden. Bei Anfragen per Mail dauert es meist über eine Woche bis man eine Antwort bekommt.
      Die Installation der Thermostat ist leider auch nicht perfekt. Die beigelegten Adapter sind von minderer Qualität. Bei der Initialisierung kommt es immer wieder vor, dass der Schraubring vom Gewinde springt.
      Des weiteren sind bei mir an zwei von drei Thermostat die Batteriefachabdeckungen nur mit einem Messer zu öffnen.
      Nun zur App. Vorweg ich benutze ein iPhone 6s und somit iOS als Betriebssystem.
      Während man Änderungen in der App vornimmt, kommt es immer wieder zu neu Verbindungen mit der CU-Einheit. Ziemlich nervig, vor allem wenn man Szenen konfigurieren möchte.
      Die Szenen scheinen auch nicht immer perfekt zu funktionieren. Habe als Beispiel für Morgens 20° eingestellt. Am Thermostat werden die 20° auch rot angezeigt. Die Heizung heizt aber nicht.
      Auf der anderen Seite habe ich öfters festgestellt dass, wenn ich die Heizung manuell auf eine Temperatur, als Beispiel 17°, einstelle, heizt sie immer noch, obwohl schon längst mehr als 20° im Raum sind.
      Habe das Gefühl das ich diese Firma mehr um das Marketing als um ihre Kunden kümmert.
      Schade, hatte mir mehr davon erwartet.

      • 9. November 2016 at 11:57

        Hallo J.B.,
        unser Support beantwortet Anfragen in der Regel innerhalb von 1 Stunde von 9 bis 18 Uhr und ist über support@ecozy.de, Kontaktformular auf der Webseite oder Livechat erreichbar. Wenn Du uns Deine Emailadresse mitteilen würdest, gehe ich der Sache nach und kläre, warum Deine Anfragen mehrmals über eine Woche lang nicht bearbeitet wurden.
        Die Adapter wurden von uns getestet, wir können die Dir aber gern tauschen, bitte per Email bestätigen.
        Batteriefachabdeckungen sitzen bei manchen Thermostaten tatsächlich zu fest, gebe ich Dir Recht, haben wir intern adressiert.
        Bzgl. Szenen bitte berücksichtige, dass eCozy Thermostate gewisse Zeit brauchen, um die Umgebung zu analysieren und sich anzulernen (adaptives Heizen), ausschlaggebend ist ausserdem Raumtemperatur und nicht die Temperatur des Heizkörpers. Deine Erfahrungen wären für uns sehr hilfreich, würde Dich gern bitten unseren Support zu kontaktieren und die Situation genau zu beschreiben.

      • Niki
        9. November 2016 at 15:09
        Postiv

        super Design! Hub hat schöne Beleuchtung, über die App steuerbar, bei den Thermostaten kann man Touch Steuerung sperren, damit Kids nicht rumspielen :)

        Negativ

        hätte gern Zugriff auf Statistik wie wann geheizt wurde

        ich habe ecozy auch als IGG Backer erhalten, nutze Samsung Galaxy A3, konnte problemlos installieren, alles läuft. Adapter habe ich nicht gebraucht, Batteriedeckel sitzt schon ziemlich fest, das ist wahr, muss aber angeblich nur alle 1,5-2 Jahre geöffnet werden. :)

      • R.P.
        5. Januar 2017 at 13:24

        Hallo,

        Vorab:
        tolles Design – und wenn alles mal RICHTIG funktioniert, dann ist es eine sehr gute Komplettlösung.

        zur Zeit:
        kann das beschriebene nur bestätigen. Bin auf der gleichen Schiene zu eCozy gekommen. Der Support ist schon ein bisschen behäbig – antwortet mir aber innerhalb ein paar Tagen.
        Was mich am meisten ärgert ist, dass die Thermostatsteuerung anscheinend nicht funktioniert – wie oben beschrieben (17 Grad). Die Heizung „glüht“ auch noch bei 18/19/20 Grad. Der „Lernprozess“ scheint offenbar nicht zu funktionieren. Szenarien funktionieren im Moment – im Remotemodus – auch nicht.

        Fazit: hoffe mal nicht das alle „Kinderkrankheiten“ bis Sommer behoben werden, denn dann macht das heizen auch keinen Sinn mehr.

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