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Review

LIFX Z: mehrfarbiger Lighstrip für HomeKit und Co im Test

by 9. Juli 2018
Postiv

+ 8 Farbzonen pro Meter
+ mit HomeKit, Alexa, IFTTT und mehr kompatibel
+ Bridge oder Gateway nicht erforderlich
+ tolle App mit vielen Möglichkeiten

Negativ

- mit 99 Euro recht teuer

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Installation
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Mit 16 Zonen die in der Farbe unterschiedlich variiert werden können, hebt sich der HomeKit fähige LED Stripe deutlich von anderen Lichtstreifen ab.

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Vor wenigen Wochen haben wir euch in einem Test den LIFX Beam vorgestellt. Dies ist ein unflexibler Leuchtstreifen, der in vielen verschiedenen Farben zeitgleich leuchten kann. Mit dem LIFX Z hat der Hersteller aber auch noch einen flexiblen Leuchtstreifen im Programm, der ebenfalls mit vielen bunten Farben punkten kann. Ich habe mir den LIFX Z für euch genauer angeschaut!

Mehr als nur eine Farbe

Lightstrips gibt es heutzutage bereits etliche auf dem Markt, z. B. Philips Hue, Osram Smart+, Innr, Koogeek und einigen weiteren Herstellern. Sie haben allerdings (meines Wissens nach) alle eines gemeinsam: Sie können in nur einer Farbe zurzeit leuchten.

Das ist beim LIFX Z anders. Denn dieser von Hause aus 2 m lange, aber mit den 1 m Erweiterungen auf bis zu 10 m verlängerbare Lightstrip kann in vielen verschiedenen Farben leuchte – und zwar zeitgleich. Das ist zweifelsohne eine Besonderheit, die ihn aus der Masse der Konkurrenz hervorhebt.

8 einzelne Zonen bietet ein Strip, also ein 1 m langer Streifen. Damit kann er bis zu 8 verschiedene Farben annehmen und so kunterbunt wie ein Regenbogen leuchten. Zur Wahl stehen die obligatorischen 16 Millionen Farben sowie eine Menge Weißtöne von Kalt- bis Warmweiß. Die maximale Helligkeit liegt bei 1.400 Lumen pro 2 Meter LIFX Z.

So wird der LIFX Z eingerichtet

Nachdem wir nun schon quasi das Alleinstellungsmerkmal des LIFX Z verraten haben, nun noch einmal der Reihe nach… Nach dem Auspacken der runden und edel wirkenden Verpackung haltet ihr, wie das Bild unten zeigt, neben zwei Strips zum Zusammenstecken auch ein Stromkabel, ein Stecker samt verschiedener Aufsätze (natürlich auch für Deutschland passend) sowie eine Kurzanleitung in den Händen.

Das Zusammenstecken der beiden Strips sowie das Anschließen des Kabels ist schnell erledigt. Wenn ihr wollt, könnt ihr den LIFX Z nun mit seinen Klebestreifen auf der Unterseite auf eine glatte Oberfläche kleben. Um diese vor dem Fixieren zu reinigen, hat der Hersteller sogar ein kleines Reinigungstuch beigelegt – sehr vorbildlich.

Dann rein damit in die Steckdose und einrichten das Teil. Das erfolgt, wie auch beim LIFX Beam oder der smarten Glühbirne LIFX Mini über die kostenlose LIFX App. Die könnt ihr euch kostenlos für iOS (ab Version 9.0), Android (ab 4.1) sowie Windows auf euer Smartphone oder Tablet laden.

Die Einrichtung per LIFX App ist einfach.

Dann fügt ihr einfach über das Plus-Zeichen oben rechts eine neue Lampe hinzu. Binnen Sekunden wurde bei mir der LIFX Z gefunden. Wählt ihn aus, um ihn einzurichten. Setzt ihr HomeKit als Netzwerk, könnt ihr ihn gleich dort hinzufügen, indem ihr nun den aufgedruckten Code auf der Rückseite der Anleitung einscannt. Alternativ erfolgt die Verbindung direkt vom Gerät zum Leuchtstreifen via WLAN. Denn eine Bridge bzw. ein Gateway ist, wie von LIFX bekannt, nicht erforderlich.

Es werde (buntes) Licht

Nach dem Einrichten könnt ihr den Leuchtstreifen direkt über die LIFX App bedienen – keine wirkliche Überraschung. Ein- und Ausschalten geht direkt über den Startbildschirm der App. Zudem könnt ihr sie natürlich auch in HomeKit-Szenen und Co einbinden. Neben HomeKit mit Siri ist der LIFX Z auch mit Amazon Alexa, Google Assistant sowie Microsoft Cortana kompatibel und lässt sich damit per Sprache steuern. Auch IFTTT, Nest, Logitech und mehr arbeiten mit LIFX und damit dem Z Leuchtstreifen zusammen.

Einige der Optionen, die euch die LIFX App bietet.

Richtig spannend wird es aber erst, wenn ihr die Detailseite des Z in der App aufruft. Dort könnt ihr seine Farbe einstellen. Soll er nur in einer Farbe leuchten, erfolgt die Farbgebung in bunt oder weiß über die bereits vom LIFX Beam und Co bekannten Farbräder, über die sich auch die Helligkeit regeln lässt.

Richtig bunt wird es im Bereich „Erstellen“. Dort könnt ihr dann die vielen verschiedenen Farbzonen voll auskosten und diese in euren Wunschfarben leuchten lassen. Dies erfolgt, indem ihr vorgefertigte Settings wählt oder einfach wischenderweise den Bereich des Z in der App mit der passenden Farbe anmalt – sehr intuitiv und ein cooles Feature der LIFX App.

Der LIFX Z leuchtet zeitgleich in vielen Farben.

Zudem könnt ihr auch verschiedene Effekte im gleichnamigen Bereich der App einrichten, z. B. Kerzenflackern oder Stroboskop, sowie ein automatisches Ein- und Ausschalten samt passender Farbe abhängig von der Uhrzeit einstellen.

Mein Fazit zum LIFX Z

Auf den ersten Blick ist der LIFX Z nur ein weiterer Leuchtstreifen. Dem ist aber nicht so. Denn mit seiner Vielfarbigkeit mit insgesamt 16 Zonen auf 2 m bietet er ein Feature, das ihn vom Rest der Lightstrip-Welt abhebt. Ob das für euer smartes Beleuchtungskonzept passt bzw. ihr genau so etwas gesucht habt, können wir nicht beurteilen. Sollte dies aber der Fall sein, ist der 99 Euro teure LIFX Z eine gute Wahl. Er ist hochwertig verarbeitet, bis 10 Meter erweiterbar und zudem mit vielen smarten Diensten vernetzbar – allen voran HomeKit.

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Marcus
Der Neue im Team. Als begeisterter "Smart-Homer" habe ich große Freude daran, immer neue Technologien kennenzulernen und in mein tägliches Leben zu integrieren - aber nur da, wo es Sinn macht...

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Bedienung
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