4
Review

Netgear Arlo: Die 100% kabellose Kamera für euer smartes Home #unboxing & Test

YESLY Smart Home
by 7. Juni 2015
Postiv
  • Kinderleichte Einrichtung & Montage
  • Kabellose Überwachung an fast allen Orten
  • IP65 Schutzklasse Outdoornutzung bis -10 Grad
  • Kleine Bauform der Kamera
  • Webportal & App Abruf der Kamera jederzeit von überall
  • Negativ
  • Teure Batterien in der Kamera
  • Geschlossenes Cloud System
  • Videos werden auf Netgear Server gespeichert
  • Rating
    Bewertung des Autor
    Bewertung der Leser
    Rate Here
    Installation
    Funktionsumfang
    Bedienung
    Nutzen
    Preis-Leistung
    Fazit

    Super kompakte Kamera - dank Funk und Akkubetrieb sehr flexibel positionierbar. Leider geht alles in die Cloud.

    Bewertung des Autor
    Bewertung der Leser
    6 ratings
    You have rated this

    Ihr seid auf der Suche nach einer Überwachungslösung für euer Haus, Garten, Schuppen oder gar die Firma? Aber Kabel verlegen ist euch zu umständlich? Netgear hat die Lösung! – wir haben Sie getestet:

    Als erster in der Branche hat Netgear im Februar 2015 die erste 100% Kabellose Sicherheitskamera auf den Markt gebracht: Netgear Arlo.

    20150529_215030_18215427116_o

    Unboxing

    Nach dem Entfernen der seitlichen Klebestellen, klappt ihr den Deckel zur Seite und löst die Schrauben der Kamera. Sobald ihr die Klarsichtabdeckung komplett entfernt habt passt auf, wenn ihr die Schraube entfernt habt fällt euch die Kamera direkt entgegen.

    Wenn ihr den weißen Deckel (links) entfernt habt, legt ihn nicht zu weit weg, denn drin befindet sich eine Kurzmitteilung mit der Info wo ihr das aktuelle Handbuch downloaden könnt und einem Aufkleber zur Kameraüberwachung.

    In den beiden weiteren Kartons befinden sich dann die Basis, Netzstecker und ein Kabel. Ein Kabel?!?! War die Überschrift nicht 100% kabellos? Ich kann euch beruhigen. Die Kameras arbeiten wirklich zu 100% ohne Kabel, aber die Basis benötigt Strom und einen Netzwerkanschluß an eurem Router oder Switch. Wenn ihr die Basis aus dem Karton entnehmt kommen weitere Dinge zum Vorschein.

    • 4 Halterungen für die Kamera aus Metall
    • Befestigungsmaterial
    • 8xCR123 Batterien die ihr für den Betrieb der Kameras benötigt.

    Die weißen Röllchen auf dem Bild dienen nur als Platzhalter für das andere Set mit 3 Kameras, wo auch entsprechend mehr Batterien enthalten sind.

    Installation

    Die Installation ist denkbar einfach. Nehmt den weißen Deckel zur Hand den ihr abgenommen habt um an die anderen Kartons zu kommen. Hier ist nun eine kleine Karte und ein Aufkleber enthalten. Auf de Karte steht ein Link  wo ihr die neuste Anleitung downloaden könnt. Auf der Rückseite der Karte stehen neben deutsch 4 weitere Sprachen zum Download zur Verfügung.

    Die Installation ist in 4 einfachen Schritten schnell erledigt.

    1. App downlaoden per QR Code, oder im Playstore  bzw. iTunes  Store herunterladen und installieren.
    2. Netzwerkkabel an Router oder Switch anstecken und die Basis mit dem mitgelieferten Netzteilmit Spannung versorgen. Powerschalter drücken und warten bis die 2 grünen LED leuchten (ca 2 min)
    3. App auf dem Handy starten und auf „Neues System einrichten“ klicken. Hier werden euch die Schritte genau wiederholt. Vervollständigt den Registierungsvorgang. Bei der Wahl des Passworts wird Wert drauf gelegt, dass es mind 6 Zeichen und Groß- & Kleinbuchstaben, sowie mindestens eine Zahl enthält. Nach kurzer Zeit bekommt ihr eine Bestätigungsemail mit einem Aktivierungslink.
    4. Kamera öffnen und 4 Batterien in die Kamera legen. Beim ersten synchronisieren sollen die Kameras nur 30 – 100cm von der Basis entfernt stehen. Drückt an der Basis seitlich den Sync Knopf nur kurz und wartet bis sie Sync Lampe an der Basis blinkt , danach drückt nur kurz die Sync Taste an der Kamera. Wichtig ist das der Vorgang für jede Kamera einzeln werden muß. Die Kamera hat eine blaue LED unten rechts und bestätigt euch die Anmeldung. An der Basis leuchten jetzt dauerhaft 3 grüne LED.

    Wie einfach die Installation geht zeigt seht ihr im folgenden Video:

    [youtube url=“http://www.youtube.com/watch?v=JxO1c_VJTIs“ rel=“0″ showsearch=“0″ showinfo=“0″]

    Ihr könnt jetzt nach belieben die Kameras platzieren und hierbei sind euch fast keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt die Kamera in den Kühlschrank oder in ein Regal stellen. An allem aus Metall wie Treppengeländer, Dachrinne, Türrahmen, Balkon, Carport usw. hält diese von allein wie aus Geisterhand, da an der Rückseite in der Kamera ein starker Magnet verbaut ist. Hier ein paar Platzierungs-Beispiele:

    Einrichtung

    Nachdem ihr euch zu Beginn ein Benutzerkonto angelegt habt, könnt Ihr alles weitere über den PC einrichten (Link). Ihr könnt natürlich auch weiterhin die Registrierung per Smartphone oder Tablet fortführen. Im Playstore steht zwar Für Mobiltelefone entwickelt, aber ich habe es auf einem Samsung 10.1 Tablet getestet und kann sagen es läuft super.

    In den Einstellungen könnt ihr unter Modi die Kameras aktivieren. Die passenden Regeln, wann eure Kameras aufnehmen soll und wann nicht, legt ihr unter Regeln fest. Unter Einstellungen der Basis vergebt Ihr der Basis einen Namen, setzt die Zeitzone und definiert die Einstellungen bei Bildflackern.

    Im Menüpunkt Kontoeinstellungen > Abonnement wird es dann spannend und auch je nach euren Wünschen kostenpflichtig.

    Abopläne

    • Elite: 60 Tage Aufnahmespeicherung (100 GB Cloud Speicher), Unterstützung von bis zu 15 Kameras, 3 Basen, Unlimited Support für 13,99€ mlt./139 jährlich
    • Premier: 30 Tage Aufnahmespeicherung 10 (10GB Cloud Speicher), Unterstützung von bis zu 10 Kameras, 1 Basis,Unlimited Suport 8,99€ mtl.89€ jährlich
    • Basic: 7 Tage Aufnahmespeicherung (1GB Cloud Speicherung), Unterstürzung von bis zu 5 Kameras, 1 Basis, Standart Support. Kostenfrei.
    Aboplan - Von kostenfrei bis Elite

    Aboplan – Von kostenfrei bis Elite

    Auswerten der Dateien bequem am PC via Browser, Favoriten markieren, löschen oder teilen per Link und Email kein Problem.

    Markieren der Aufnahmen zum löschen,downloaden und teilen

    Datenschutz

    Da die Arlo meine Daten in einer Cloud speichert, interessiert mich nun auch der Datenschutz. Netgear meint dazu:

    • AES-Verschlüsselung schützt Ihre Daten. Dies ist die gleiche Verschlüsselungsmethode, die von Finanzinstutionen verwendet wird, um Nutzerdaten zu schützen. AES-128-Bit-Verschlüsselung und Transport Layer Security (TLS) sorgen dafür, dass Ihre Videos auf dem Weg zur Basisstation gesichert
    • Strenge Kennwortanforderungen sind vorhanden, um Ihr Konto zu schützen.
    • Konto-Authentifizierungüber eine sichere HTTPS-Verbindung verhindert Lauschangriffe.
    • Festgelegte Anzahl an Anmeldeversuche (maximal 5 Anmeldeversuche innerhalb von 5 Minuten) verhindert die Zugriffe von Bots zum Erraten des Passworts.

    Dennoch, so richtig kann das meinen Seelenfrieden nicht beruhigen. Ich habe hier eine NAS rumstehen – schön wäre es gewesen wenn ich einen lokalen Speicherplatz hätte wählen können, auf dem die Videosequenzen abgeleg werden. Natürlich geht das nicht, denn dann würde das Abo-Modell von Netgear nicht mehr funktionieren. An den Streampfad kommt man auch nicht ran, so lassen sich die Cams leider nicht in Smart Home Systeme wie Fibaro, Homematic, RWE & Co einbinden.

    Technische Daten

    Die Netgear Arlo nimmt die Videos in 720p, in 10-120 Sekunden Sequenzen auf und komprimiert diese im H264 Format. Das Abrufen per App und Webrowser so wie downloaden, ist umgehend nach Ende der Aufnnahme möglich. Email oder Push-Benachrichtigung bei Bewegungserkennung sind einstellbar.

    Kamera: 

    • Einstellbare empfindlichkeit der Bewegungserkennung mit digitalem schwenken.
    • Aufnahmen in 720p HD. Arlo passt sich automatisch und dynamisch an Bitraten von 100 kbps bis zu etwa 800 kbps
    • Nachtsicht bis zu einer Reichweite 7-8 Metern durch 850 nm LEDs
    • Vier Lithium-CR123-Batterien werden je Kamera benutzt (Im Lieferumfang enthalten), je Einstellung und Aufnahmezeiten 4-6 Monate haltbar. (Im Langzeittest werde ich euch darüber Rückmeldung geben)
    • 110 Grad Sichtweld mit einem Fix-Fokus vonn 600mm bis unendlich.
    • Aussen- und Innenbereich tauglich bei -10  bis 50+
    • IP65 Schutzklasse (Oudoorbereich geeignet)
    • Abmessungen: 7,1 x 4,1 x 6,3cm bei 120 Gramm Leergewicht. 190 Gramm mit Batterien.

    Basisstation

    • Fast Ethernet mit DHCP. LED Anzeige für Strom,Kamera,Internet, USB & Inteligentes Zuhause
    • 2 USB Anschlüsse, 1 Ethernet, ON/OFF Knopf, Reset Knopf, Stromasnchluß, Sync Knopf
    • Interne Antenne mit je nach Aufstellungsort von mehr als 100 Meter. 2,4 GHZ. 802.11n
    • 500 MHz MIPS 74K-Prozessor mit 128 MB Flash, 128 MB RAM
    • Abmessungen: 21,6 x 5,7 x 16,5
    • Gewicht: 320 Gramm, der Hersteller gibt bei Kamera und Basis je 0,11kg an ;-)

    Batterien:

    Bei dieser Kamera finde ich es wichtig auf das Thema Batterien einzugehen. Wenn ihr ein Set mit 3 Kameras betreiben wollt, braucht ihr nach Herstellerangaben 12x CR123 Batterien. Diese sollen 4-6 Monate halten – (Langzeittest läuft). Im Online habe ich ein 10er Pack Markenbatterien für 18€ gefunden. 4 Akkus mit Ladegerät gibt es bereits ab ca 40€. Langfristig denke ich eine gute Erweiterung des Sets.

    In der deutschsprachigen Community von der Netgear Arlo findet man einen Artikel zum Thema „Akku Nutzung in der Arlo“. Netgear gewährleistet die Funktion mit Akkus nicht, gibt aber Ratschläge was diese können müssen damit sie funktionieren.

    Auszug aus der Netgear Support Seite:

    Wenn Sie Akkus in Arlo Kameras verwenden möchten, suchen Sie nach Batterien mit folgenden Eigenschaften:

    • Die wiederaufladbaren Batterien müssen die Bezeichnung RCR123A oder 16340 haben. Diese Nummer befindet sich normalerweise auf jeder Batterie. Falls Sie andere Akkus als RCR123A oder 16340 haben, kann es sein, dass sie von der Größe her nicht in die Kamera passen werden.
    • Die Kapazität der Batterie (gemessen in mAh) muss zwischen 650 mAh und 2000 mAh liegen. Die Batterien mit einer höheren Kapazität arbeiten besser.
    • Es können entweder Li-Ion oder LiFePO4 Akkus verwendet werden. Jede dieser aufladbaren Batterien benötigt jedoch ein eigenes kompatibles Ladegerät.

    Wiederaufladbare Batterien haben in der Regel eine höhere Spannung – von 3.6V bis zu 4.2V- als die Einwegbatterien. Bei den Einwegbatterien liegt die Spannung bei ca. 3.2V. Arlo Kameras sind auch für höhere Spannungen geeignet.

    Da die wiederaufladbaren Batterien hochwertige Ladegeräte benötigen, recherchieren Sie vor dem Kauf nach dem entsprechenden Ladegerät. In der Regel empfiehlt der Hersteller der Batterie das Ladegerät.

    Fazit

    Ich habe das Kamerasystem nun seit 2 Woche in meiner Wohnung installiert und finde es ein rundum gelundenes System. Die ersten Tage war es ungewohnt eine Kamera in der Wohnung zu haben, nach kurzer Zeit hat niemand mehr an die Kameras gedacht und sich normal wie immer Verhalten. Ein Vorteil der angenehmen kleinen Bausweise. Die kabellose Funktion der Kamera finde ich eine sehr gute Idee, endlich weiß ich ob das Kühlschrank Licht wirklich aus ist wenn die Tür zu ist ;-) … Nein Spaß beiseite. Durch die kabellos Funktion ist die Kamera schnell an schwer unzugänglichen Orten und in Schränke montierbar ohne Fachmann-Montage und Kabel verlegen. Die perfekte Lösung für den normalen Verbraucher mit dem Wunsch nach mehr Sicherheit.

    Ab 220€ bekommt ihr Einsteiger Pakete mit einer Kamera , Pakete mit 2 Kameras kosten dann schon um die 330€  & das Starterpaket mit 3 Kameras bekommt ihr 520€. Zusatzkameras sind ab 129€ im erhältlich .

    Ein Video was die Kamera bei uns zu Hause aufgezeichnet hat findet ihr hier (klick)

    siio-App
    About The Author
    crazykevin
    crazykevin
    Hallo...Ich bin Kevin. Ich interessiere mich sehr für Hausautomatisierung und Multimedia. Bei der Hausautomatisierung nutze ich den homee von Codeatelier. Vor einger Zeit habe ich den Umstieg zu Apple gewagt. Amazon`s Alexa ist ebenfalls zur Automatisierung meines smarten Home im Einsatz.
    • Hoggle
      Hoggle
      10. Juni 2015 at 20:52

      Wie funktioniert denn hier das „Ich-bin zu Hause Kamera aus“ schalten und umgekehrt „Überwachung an“

      • crazykevin
        crazykevin
        10. Juni 2015 at 21:01

        Hallo Hoggle,

        Überwachung an wenn man das Haus verläßt schaltet man über den Zeitplan. Kommt man früher nach Hause und der Zeitplan läuft noch muß man es per Hand deaktivieren.

    • Karl
      11. Juni 2015 at 15:36

      Das ewige Akku tauschen wird man bald leid sein. Schön wäre ein zusätzlicher Anschluss für die Stromversorgung gewesen.

    Leave a Response

    Installation
    Funktionsumfang
    Bedienung
    Nutzen
    Preis-Leistung