Beleuchtungstipps für ein gemütliches Zuhause

Geschrieben von Hamashi

Alle Möbel sind an ihrem Platz, die Fenster geputzt, das Bett gemacht und die Sofakissen haben sogar einen neuen Bezug – aber so richtig gemütliche Stimmung kommt nicht auf? Unser Zuhause ist unser Refugium. Dort suchen wir Sicherheit und Geborgenheit. Ein entscheidender Faktor in Sachen Atmosphäre und Komfort ist die Beleuchtung. Die Wahl der richtigen Beleuchtungselemente entscheidet darüber, ob Sie sich zu Hause rundum wohlfühlen. Mit Licht schaffen Sie Atmosphäre und rücken die wichtigen Punkte im Haus in den Mittelpunkt: den Schreibtisch, die Küchenkonsole, die Leseecke oder den Essbereich.

Was ist schlechte Beleuchtung?

Unzureichende oder ungünstige Beleuchtung erkennen Sie an zwei Dingen:

1.      Es ist zu dunkel. Klingt banal? Tatsächlich nehmen viele Menschen nicht wahr, dass ihre Heimbeleuchtung dunkle Ecken erzeugt oder die Lichtkegel so ausgerichtet sind, dass sie selbst Schatten werfen. Auf Dauer kann das die Augen ermüden und manchmal auch zu Kopfschmerzen führen.

2.      Es ist zu hell. Wer versucht, den Lichtmangel mit Lichtstärke oder einer breit streuenden Deckenlampe wettzumachen, kann zwei Dinge erwarten: Blendlicht und unpersönliche Zahnarztatmosphäre. Dauerhaft zu helle Beleuchtung kann sogar Schlafprobleme verursachen. Ohne eintretende Dunkelheit schüttet der Körper weniger Schlafhormone aus. Gemütlichkeit kommt ebenfalls nicht auf. Dank neuer Beleuchtungstechnologien wie den energiesparenden LEDs gehören flackernde oder surrende Neonröhren zum Glück der Vergangenheit an.

Wie leuchte ich mein Zuhause richtig aus?

Um diese Frage zu beantworten, unterscheiden wir zuerst die zwei verschiedenen Funktionen von Licht in Innenräumen: Es kann als Arbeitslicht und als Grund- oder Ambientebeleuchtung dienen.

Licht zum Arbeiten

Der Klassiker der punktuellen Beleuchtung ist die Schreibtischlampe: Der Lichtkegel kann optimal auf die Arbeitsfläche ausgerichtet werden. Er blendet nicht, wirft keine Schatten auf die Arbeit und hilft den Augen, sich auf das Wichtige zu fokussieren. Sind alle Aufgaben erledigt, schalten Sie die Leuchte einfach aus und können das Tagwerk hinter sich lassen. Nach demselben Prinzip leuchten Sie sämtliche Flächen im Haus aus, welche klares, helles Arbeitslicht brauchen:

  • auf der Arbeitsfläche in der Küche
  • im Lesebereich auf der Couch
  • am Kosmetikspiegel
  • in der Hobbyecke
  • in abgeschwächter Form auf dem Nachttischschrank

Grund- und Ambientebeleuchtung

Es gibt aber auch Momente, wo Sie im gesamten Raum Licht brauchen – als Basisbeleuchtung in Form einer weit streuenden Decken- oder Wandlampe. Verteilen Sie Tisch- und Schrankleuchten günstig im Raum, erhalten Sie wohliges, augenschonendes Licht mit warmer Lichtfarbe – und zwar dort, wo Sie es brauchen. Vorteil dieser kleineren Lichtelemente ist, dass sie meist nicht fest installiert sind und somit bewegt werden können. Sie können entweder in Ruhe ausprobieren, bis Sie die optimale Position gefunden haben oder wenige Leuchten je nach Beleuchtungsbedarf „wandern“ lassen – mal links auf dem Tisch, mal im Regal, mal auf dem Fensterbrett. Pragmatiker arbeiten gerne mit schwenkbaren Spots, die Arbeitslicht auf den Schreibtisch werfen und danach einfach zur Seite gedreht werden können. So sorgen Sie im Handumdrehen für eine stimmungsvolle Teilbeleuchtung des Raumes.

Bringen Sie Licht ins Dunkel – mit Konzept

Um Ihr Zuhause richtig gemütlich zu machen, ergänzen Sie Ihre zentralen Deckenleuchten sinnvoll mit punktuellen Arbeitslichtern und im Raum verteilten Ambiente-Leuchten. Spielen Sie mit Ihren Möglichkeiten und kombinieren Sie Leuchtmittel unterschiedlicher Art. Sie und Ihre Gäste werden staunen, wie Sie mit ein paar Lampen echte Wohlfühlatmosphäre schaffen.

Diesen Blogpost hat geschrieben ...

Hamashi

Zahlen Narr, Technik Lover, ewiger Student. Stark am Thema erneuerbare Energien interessiert, immernoch auf der Suche nach dem richtigen Smart Home System. In der Freizeit gern mit Freunden unterwegs.

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