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Review

Rasenmähroboter Gardena R40Li im Test: Mäh Mäh mein dummes smartes Schaf

by 23. Juli 2016
Postiv
  • brilliantes Ergebnis beim Rasenschnitt
  • extrem leise - kann auch Nachts fahren
  • hohe Sicherheit - stoppt sofort an Hindernissen oder wenn er angehoben wird. Messer haben breiten Abstand an Unterseite.
  • Kein Rasenabschnitt mehr dank Mulchprinzip
  • Negativ
  • Messer tauschen und Reinigung - hoher Wartungsaufwand
  • An Mauern und Hindernissen bleiben Rasenkanten stehen
  • Für kleine (Neben)Flächen nicht geeigent, aufgrund zu häufiger Wendemanöver
  • Dockingstation benötigt zwingend Zubehör (Garage) nicht im Lieferumfang enthalten
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    Installation
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    Ein neues smartes Spielzeug das ist nicht mehr missen will - nochmal kaufen würde aktuell ich den Rasenmähroboter dennoch nicht.

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    Die Obi Fachverkäuferin hat mich mit einem gewieften Trick genötigt – ich habe jetzt einen Rasenmähroboter. Hier mein Fazit.Sommer, Sonne – schwül warmes Wetter. Top Wetter also für den Rasen, wenig Spaß für den, der diesen mähen muss (also mich!). Wer hier aufmerksam den siio Blog verfolgt, wird vielleicht zwischen den Zeilen gelesen haben, dass ich Ende des letzten Jahres die große Stadt Dresden verlassen habe – und „back to the roots“, mit Kind und Kegel aufs Dorf gezogen bin. Man vertraute mir sogar ein Stück Land an, inzwischen nennen wir es Garten und dank Fibaro bewässer ich es auch recht „smart“.

    Nun legte mir mein Arbeitskollege Argumente für so einen Rasenmähroboter mundgerecht hin. Nun ist es beim Mann nicht anders als bei Frauen: Wir sind alle Erwachsen und können selbst entscheiden was wir tun oder kaufen. Dennoch müssen wir es irgendwie vor uns selbst argumentieren – und natürlich muss jedes neue smarte Spielzeug auch vor der Frau argumentiert werden. Gut das er mit Brocken zu warf wie: „Ganze Woche arbeiten, am Wochenende Familie, da kommste zu nichts, auch kein Rasen mähen““ oder: „Dieser verregnete heiße Sommer, da kommt man mit Rasen mähen gar nicht mehr hinterher“ … Okay, wenn ich das runterjammer sollte es bei meiner Freundin als Argument zählen…

    Also los und das Internet durchsucht. Hier Schnäppchen zu finden (es ist Anfang des Sommers), ist so wahrscheinlich wie damals im Winter 2010 ein gutes Angebot für Schneeschieber gefunden zu haben. Dank Obi 15% Rabatt-Heft-Aktion (das fleißig mit Sammelpunkten gefüllt war) schmiedete ich einen teuflischen Plan.

    Als meine Freundin nach Hause kam erkundigte Sie sich nach meiner guten Laune – darauf antwortete ich nur: „Schatz zieh dir was schickes an, wir fahren shoppen!“ Sie direkt in heller Aufregung, fragte gar nicht nach dem Ziel, perfekt! Unterwegs im Auto wurde es dann konkreter und ich nannte Ihr das Ziel, gut das neben dem Obi Baumarkt ein Schuh- sowie auch ein Sachengeschäft ist, somit konnte ich das finale Ziel noch etwas verschleiern. Änderte nichts an Ihrer Enttäuschung als ich auf den Eingang des Obi Baumarktes manövrierte.

    Zielsicher in die Gartenabteilung – what the fuck! Nur noch ein Gerät des Gardena R40Li Rasenmähroboter vorrätig. Jetzt hieß es schnell handeln und eine Verkäuferin herbei klingeln. Diese nette Dame wies ich auf den überteuerten Preis hin und zeigte ihr auf meinem Mobilgerät mit Internetzugang, dass die Plattform Amazon etwas günstiger sei. Sie zögerte nicht und meinte:

    „Ich schreibe Ihnen einen Rabatt Coupon aus, dann erhalten Sie an der Kasse den identischen Preis.“

    Während Sie Richtung des Info-Tresen verschwand, sagte ich gesenkten Hauptes zu meiner Freundin:

    „Schatz, ich wollte nur was fragen, jetzt hat Sie mir den Rasenmäher verkauft – so einen neumodischen…“

    Neues Spielzeug kommt mit nach Hause

    Neues Spielzeug kommt mit nach Hause

    Kürzen wir es ab, nach der Kasse ging es nicht nach Hause, nicht sofort auspacken, nicht sofort losfahren lassen – es gab ja wie bereits erwähnt ein Schuh- und ein Klamottenladen in der Nähe. … wie lange Frauen Klamotten shoppen können…

    Warum der Gardena R40Li?

    Mein Garten ist mit unter 100m² nicht wirklich groß und klar, das kann man echt mit dem konventionellen Rasenmäher machen – wäre aber nicht smart und ich hätte kein neues Spielzeug gehabt. Daher habe ich mich für das kleinste Modell aus dem Hause Gardena entschieden. Der R40Li ist angegeben für Flächen bis 400m² , der nächst größere Roboter – der R70Li kann da schon bis 700m². Beide Modelle sind aber nicht via Smartphone App steuerbar. Über dieses Feature hatte ich lange überlegt, denn der Gardena smart Sileno kann via Smartphone App gesteuert werden. Hier liegen wir aber weit über 1.000 Euro Kaufpreis. Da der Li40 auch bei Regen mähen kann, fand ich kein nützliches Use Case um den Mähroboter per App oder im zweiten Schritt per Smart Home Gateway zu steuern. Damit er sich nicht mit der Bewässerung in die Quere kommt, lässt sich die Timerfunktion so einstellen, das der Mäher zu anderen Tageszeiten fährt, als die Bewässerung aktiv ist. Daher waren meine Kaufkriterien a) Preis ; b) Fläche c) Bewertungen im Netz.

    Gardena Li40 bei seiner Mäharbeit

    Gardena R40Li bei seiner Mäharbeit

    Unboxing

    Da ist so einiges drinnen im Paket. Neben dem Gardena R40Li natürlich die Dockingstation und dessen Netzteil mit extrem langen Kabel zum Laden des Rasenmäh-Roomba. Etwas verwundert war ich, das auf dem Netzteil „Husquana“ stand. Eine kurze Suche im Netz – Gardena gehört seit 2006 zur Husquana Gruppe. Die Mähroboter von Gardena sind daher das Endkunden Einstiegssegment, Husquana bildet mit seinen Mähern dann mehr das Portfolio für (nennen wir es mal) Ambitionierte ab.

    Ausserdem gibt es im Lieferumfang noch 150 Meter Begrenzungsdraht und dazu 400 Erdnägel um diesen zu befestigen sowie 3 Ersatzklingen. Die braucht man sehr bald- nach Herstellervorgaben müssen die 3 rotierenden Klingen unter dem Roboter 2x im Monat gewechselt werden. Klingt jetzt heftig, aber die Klingen liegen preislich pro Stück unter 1 Euro: Messer für Gardena Mähroboter

    Der Gardena Mähroboter ist nämlich gar nicht so schlau. Der gesamte Garten muss mit dem Begrenzungskabel umrandet werden, damit der Mähroboter weiß, wie weit er fahren darf. Ausserdem müssen Hindernisse wie Beete, kleine Bäume und Sträucher ebenfalls mithilfe des Begrenzungsdraht umrandet werden. Bei größeren Hindernissen wie Bäumen, Pfosten oder Beispielsweise der Wäschespinne muss man dies nicht machen. Hier fährt er ähnlich wie der Roomba Staubsauger auch gegen das Hindernis, stoppt und wendet in eine zufällige Richtung. Apropo zufällige Richtung, das macht der Gardena R40Li übrigens auch wenn er über den Begrenzungsdrah fährt und so ergibt sich kein parallel geführtes Schnittbild, sondern der Mähroboter fährt absolut zufällig Kreuz und quer durch den Garten.

    Gardena Li40 Rasenmähroboter Lieferumfang

    Gardena R40Li Rasenmähroboter Lieferumfang

    Installation

    Wie eben vielleicht zwischen den Zeilen schon zu lesen war, ist der Gardena Rasenmähroboter nicht ansatzweise so Plug & Play wie beispielsweise der Roomba Staubsaugerrober, welchen man nach dem auspacken sofort starten kann.

    Rasenmähroboter Li40 an Hinderniss

    Rasenmähroboter R40Li an Hinderniss

    Für den Gardena R40Li ist es notwendig, virtuelle Wände zu spannen. Klar, im Garten gibt es in der Regel keine Wände die den Roboter begrenzen und zum Nachbarn soll er ja auch nicht fahren. Aus dem Karton, in welchem sich der Rasen-Roomba befand lässt sich eine Karte, ähnlich einem Lineal heraustrennen, denn zu den verschiedenen Hindernissen muss ein gewisser Abstand eingehalten werden.

    Begrenzungsdraht muss für den Rasenmähroboter verlegt werden

    Begrenzungsdraht muss für den Rasenmähroboter verlegt werden

    So muss zu Mauern 30cm Abstand, zu Beeten und (Kies)Wegen 20cm und zu befahrbaren Flächen in gleicher Höhe 5cm, Abstand gehalten werden. Der Li40 überfahrt die Schnur ein paar Zentimeter, aber da das Messer aus Sicherheitsgründen ziemlich zentral unter dem Mäher sitzt, wird eigentlich nur bis zum Draht gemäht. Bei den größeren Modellen, wie dem R70Li kann im Menü zusätzlich eingestellt werden, wieviel Zentimeter der Rasenroboter über den Draht hinaus fahren soll. Das erspart dann die lästige Arbeit, welche ich 2 Tage nach der Installation hatte: Alle Erdnägel raus und den Draht 10cm weiter an die Beete heranrücken um:

    „…Das Mähergebniss zu verbessern“

    wie es in der Anleitung heißt.

    150m Begrenzungsdraht und 400 Erdnägel im Lieferumfang enthalten

    150m Begrenzungsdraht und 400 Erdnägel im Lieferumfang enthalten

    Nachdem das Terretorium umzeunt wurde, muss noch ein Leitfaden gespannt werden, über welchen der Gardena R40Li wieder zur Dockingstation zurückfindet. Am besten spannt man den Draht (sofern es geht) diagonal über die Fläche. Der kleine dumme Li40 findet damit den Weg nach Hause, der größere R70Li unterteilt damit sein Mähgebiet in „Korridore“ um aufgrund der Fläche den Rasen zu schonen. Rechts und links neben der Dockingstation, sollte jeweils mind 1,5 Meter Platz sein, damit der Roboter nach Hause finden kann.

    Leitfaden diagonal über die gesamte Fläche zeit Weg zurück zur Dockingstation

    Leitfaden diagonal über die gesamte Fläche zeit Weg zurück zur Dockingstation

    Ich habe eine kleine Nebenfläche (was mich gleich zum nächsten Thema bringt), die nur 1 Meter breit und 6 Meter lang ist. Dort dreht sich der Gardena Li40 ordentlich einen Wolf. Das Problem ist, das er beim Drehen nur ein Rad antreibt, das zweite bleibt stehen und das hintere, kleine breite Rad wird einfach mitgeschliffen. Das macht den Rasen nicht besser um es milde auszudrücken, da die Wendemanöver auf dieser kleinen Fläche recht häufig passieren.

    Begrenzungsdraht und Leitkabel wird an der Dockingstation angeschlossen

    Begrenzungsdraht und Leitkabel wird an der Dockingstation angeschlossen

    Nebenflächen

    Das heißt, dies ist eine Fläche die nicht automatisch vom Gardena Roboter erreichbar ist. Beispielsweise weil dazwischen ein Höhenunterschied ist – wie in meinem Garten, oder weil gar keine Möglichkeit besteht das der Mähroboter durchfahren könnte.

    Auch diese Fläche kann vom Gardena gemäht werden, wenn diese mit einem Begrenzungsdraht umrandet ist, welcher mit dem Hauptfeld verbunden wurde. Hierbei wird eine Stelle im Hauptfeld des Begrenzungsdrahtes aufgetrennt. Die beiden Drähte des Nebenfeldes werden dann Links und Rechts via Kabelverbinder (die dem Lieferumfang beilagen) verpresst. Wer die Nebenfläche direkt von Anfang an mit einplant, kann diese direkt mit dem Begrenzungsdraht an einem Stück umzeunen und so auf die Verbinder verzichten.

    Der Rasenmäher muss für die Nebenfläche im Menü auf den „Manuell“ Modus gestellt werden. Mit einem Druck auf den Startknopf geht es nach dem Schließen des Deckel los. Der Rasenroboter fährt solange bis er der Meinung ist die Fläche vollständig abgearbeitet zu haben. Die Dockingstation fährt er logischerweise in diesem Modus nicht an und ein Leitkabel muss, bzw. kann natürlich auch nicht auf der Nebenfläche verlegt werden. Timermodus ist demzufolge auch nicht möglich, da der Gardena für die Zeitsteuerung von der Dockingstation aus startet.

    Mähergebnis

    … das ist wirklich vom Schnitt exzellent! Die 3 Rasierklingen schneiden das Gras extrem sauber ab. Da der Mähroboter den (Ab)Schnitt nicht auffängt, sondern nach dem Mulchprinzip arbeitet, muss er auch entsprechend oft fahren. Ansonsten wäre der Abschnitt zu groß welcher dann im Gras liegen bleibt. Da die Klingen auf Empfehlung des Herstellers 2x im Monat getauscht werden sollten, sind diese auch immer extrem scharf um dieses exzellente Schnittbild beizubehalten.

    Gardena Li40 Mähroboter - Unterseite nach 1 Monat

    Gardena R40Li Mähroboter – Unterseite nach dem 1. Monat

    Jetzt könnte man denken:

    „So ein kleines Kerlchen kommt doch in jede Ecke“

    … leider nein. Die Klingen rotieren zentriert unter dem Mäher und haben in alle Richtungen ausreichend Freiraum – aus Sicherheitsgründen. Sicherheit geht natürlich vor, aber bedeutet dies auch, das vor allem an Mauern und Erhöhungen an welche der Gardena stößt ein mindestens 20-30 Zentimeter breiter Streifen stehen bleibt.  …. Ich habe mir letze Woche eine Akku Grasschere geholt. :-(

    Sicherheit

    Nun hatten wir das Thema Sicherheit schon angeschnitten, also bleiben wir doch gleich mal dabei. Der Gardena wird niemanden fressen und der großflächige Stop Knopf lässt Ihn schnell anhalten. Wenn es kein Schleifensignal gibt, weil es durchtrennt wurde (durch den Mäher oder bei der Gartenarbeit) oder der Strom ausgefallen ist, bleibt der Gardena sofort stehen.

    Was ist mit der Diebstahlsicherheit?

    Gardena Li40 Deckel geöffnet - Display und Zahlenfeld

    Gardena R40Li Deckel geöffnet – Display und Zahlenfeld

    Nun, es gibt verschiedene Sicherhetisstufen: Zum einen sollte man zwingend den Rasenmähroboter nach dem Kauf auf Gardena registrieren. Dafür braucht man die Seriennummer (zu finden auf dem Rasenmäher, über dem Hauptschalter) und den Key – welcher einem (als besonders wichtig markierten) Dokument beiliegt. Das ganze ist aber eher ein Seelenbefriediger, falls es dann mal geklaut wird. Denn meldet man den zuvor registrierten Roboter in seinem Gardena Account als gestohlen, hat der böse Langfinger keine Möglichkeit mehr das Gerät zur Reperatur einzusenden, Ersatzteile zu erhalten oder den PIN Code zurückzusetzen.

    PIN Code, gutes Stichwort, der ist in der zweiten Sicherheitsstufe aktiviert. Hierbei muss nach öffnen der Klappe jedesmal der PIN Code eingegeben. Kann nervig sein aber why not?

    Gardena Li Rasenmähroboter bei der Arbeit

    Gardena R40Li Rasenmähroboter bei der Arbeit

    Alles nett, aber ich brauch „Ramber-Zamber“! Auch das bietet der Gardea R40Li in der 3ten und höchsten Sicherheitsstufe. Hier gibt der Rasenroomba 10 Sekunden nachdem er angehoben, oder auf Stopp gedrückt – und kein PIN eingegeben wurde einen Alarmton von sich. Persönlich ist mir der Ton zu leise und da der schnelle Dieb 10 Sekunden Zeit hat noch wegzurennen, verzichte ich auf die Timer Funktion und lasse den Kleinen in der Garage übernachten.

    Laut meiner Hausratversicherung ist der Verlust des Rasenmähroboter nur abgedeckt, wenn dieser in einem Einbruchsdiebstahl aus der Garage entwendet wurde. Ausnahme bildet hier nur das Fahrrad – wenn es angeschlossen war.

    Outdoorfähig?

    Nun wirbt die Firma Gardena damit, das der Rasenmähroboter auch bei Regen mähen kann. So richtig cool finde ich das nicht, denn das suggeriert bei mir: Das er dumm ist und nicht merkt wenn es regnet!

    Gardena Li Rasenmähroboter auf Dockingstation - Garage geöffnet

    Gardena Li Rasenmähroboter auf Dockingstation – Garage geöffnet

    Aber egal, es kommt noch schlimmer. Man könnte jetzt denken: „Rasenroomba fährt bei Regen, Begrenzungsdraht muss an Dockingstation angeschlossen werden => (daraus folgt) Dockingstation hat mindestens IP44 (Schutzklasse für Verwendung von Geräte im Aussenbereich). Nein! Die Dockingstation hat IP20, also ist nicht mal Spritzwassergeschützt. Optional kann eine „Gardena Garage“ bestellt werden,  die dann Schutz vor Regen bietet. Ich erzählte euch ja bereits von meinem Obi-Rabatt-Heft.

    Gardena Li Rasenmähroboter auf Dockingstation - Garage geschlossen

    Gardena R40Li Rasenmähroboter auf Dockingstation – Garage geschlossen

    Der Rabatt war sarkatischerweise in exakt der Höhe (gemessen in Geldstücken) was dieses Stück Plastik von Garage kostet. Schaut euch mal die Bewertungen auf Amazon an. Nein, alles gut, die Qualität der Gardena Garage ist okay – es geht um die Verarschung am Menschen. Dieses Stück Plastik, welches in der Produktion nicht mehr als 30 Euro kosten wird, darf doch einfach gern dem Lieferumfang des Rasenroomba beigehören – oder?

    Übrigens, unter 0°C darf die Garage (Keinerlei Elektronik) nicht Draußen verweilen. …

    Gardena Garage nicht unter 0Grad im Freien lassen

    Gardena Garage nicht unter 0Grad im Freien lassen

    Fazit:

    Mein kleines dummes smartes Schaf möchte ich nicht mehr missen. Nochmal kaufen? Nein!

    Gardena Li40 Rasenschnitt Ergebniss

    Gardena R40Li Rasenschnitt Ergebniss

    Von smart kann nicht die Rede sein, denn eigentlich kennt der Rasenmähroboter nur durch den Draht seine Grenzen, ansonsten macht er was er will und fährt willkürlich herum. Durchaus könnte das Modell R70Li etwas smarter sein – könnte, ich habe ihn nicht getestet. Drei Messer bis zu 2x im Monat tauschen ist wenig smart aber die Garage setzt dem ganzen den Hut auf. Er schneidet meinen Rasen wirklich schön und ich muss nicht mehr den Rasenmäher über den grünen Gartenteppich schieben – ja, aber Reinigung und Messer tauschen steht dennoch an. Kanten muss ich weiterhin nachschneiden, eigentlich mehr als vorher. Ja, der Garten muss für den Rasenmähroboter ausgelegt sein / werden. Rumliegen darf nichts – Familien mit Kindern oder Hunden fallen hier schon mal raus – oder müssen den Rasen absuchen und den Roboter manuell starten. Nettes Feature ist aber, das der Gardena ultimativ leise arbeitet – so kann er problemlos an Sonntagen fahren oder sogar Nachts seinen Dienst starten.

    Kurzum: Wer smart den Rasen mähen will – wartet einfach noch 1-2 Jahre oder greift (viel) tiefer in die Tasche.

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    Chris, Gründer und Blogger von siio. Gelernter IT-Systemelektroniker, seit vielen Jahren beruflich als Produktmanager im Smart Home unterwegs. Technikverliebter Familienvater, Apple Fan. Nach einigen Jahren Stadtleben wieder froh auf dem Land zu sein.
    • Ernst
      23. Juli 2016 at 19:46

      Vielen Dank für den ausführlichen Test. Ich liebäugle schon länger mit dem Kauf eines Mähroboters, werde dann aber wohl noch die prognostizierten 1-2 Jahre warten … zumal der WAF der Dinger (zumindest bei uns) noch nicht besonders hoch ist :-)

    • MrTacker
      23. Juli 2016 at 22:06

      Hallo, ich habe seit 1 Jahr den Husqvarna 320 und bin sehr zufrieden.

      Wenn man seinen Garten entsprechend anpasst erleichtert das den Aufwand enorm.

      So habe ich alle Beete etc sauber mit Pflaster eingegrenzt und der Mäher mäht randlos.
      Keine Nacharbeit erforderlich.

      Eine Garage für meinen „Bonzo“ habe ich einfach selbst gebaut.

      Ich würde ihn sofort wieder kaufen.

      Chris

      • crissxcross
        23. Juli 2016 at 23:04

        „… wenn man seinen Garten entsprechend anpasst…“
        Mal ehrlich, ist das smart? bzw. nicht immer kann man den Garten anpassen. Meine Nebenfläche von 1, Breite kann ich weder vergrößern, noch kann ich die Mauer wegzaubern.
        Wenn man eine entsprechend große Fläche hat, ist der Mähroboter definitv eine Zeitersparnis. Aber wer hat einen entsprechend großen Garten, den er dann auch noch für den Mäher angelegt hat? Das Mähergebnis wie gesagt ist hervorragend, weshalb ich den Kauf nicht bereue. Nochmal kaufen würde ich ihn Stand heute deswegen allerdings nicht.

        • MrTacker
          25. Juli 2016 at 10:42

          Natürlich kann man einige Dinge wie eine Mauer nicht verändern. Aber wird das SmartHome nicht in allen Bereichen erst smart nachdem man einen gewissen Aufwand betrieben hat. Auch Scenen etc müssen programmiert und Aktoren installiert werden.

          In meinem Fall hat es sich meiner Meinung nach auf jeden Fall gelohnt den Aufwand zu betreiben. Jetzt muss ich nirgends mehr Nacharbeiten. (Der Aufwand des saubermachens uns Messer tauschen bleibt natürlich auch mir nicht erspart)

          Aber das kann ja jeder für sich entscheiden. Und mal ehrlich, so gross ist der Aufwand jetzt auch nicht eine Reihe Pflaster / Rindenmulch oder was auch immer zu legen damit der Mähter keinen Rand stehen lässt.

          Grüße

          Chris

    • 25. Juli 2016 at 14:54

      Für mich liest sich das ein wenig nach selbst gemachten Leid.
      Es gibt mehr als genug Seiten im Internet mit entsprechenden Tests, dort kann man im Vorfeld schon mal ein wenig schauen wie die eigenen Bedürfnisse gelagert sind bzw. was abgedeckt wird.
      Für mich der zweite Schritt (bei so einer großen Investition) ist der Gang zum Fachhändler und damit meine ich nicht den Baumarkt.
      Und ja, ~1000 Euro ist eine Menge Geld, aber eben nicht für einen Rasenmäherroboter.
      In meinem Fall habe ich einen Fachhä#ndler nach Hause kommen lassen, der hat mein Grundstück geprüft und mir zwei Geräte vorgestellt. Einen Husqvarna und einen John Deere hatte er dabei die beide im selben Preissegment lagen.
      Letzten Endes ist es der John Deere geworden, da der eine richtige Rasenmäherklinge besitzt und nicht wie Husqvarna und Gardena (die in vielen Bereichen baugleich sind) die Rasierklingen ähnlichen Klappmesser.
      Punkt 1: Das Messer kann mehrmals nachgeschärft werden
      Punkt 2: Die kleinen Klappmesser neigen dazu aucvh mal ab zu brechen wenn ein Kiesel oder ein massiveres Holzstück getroffen wird. In meinem Fall krabbeln auch mal kleine Kinder durch den Garten, da wäre es unschön wenn die in so eine Klinge greifen.

      Die Problematik mit schmalen Korridoren haben prinzipbedingt alle Rasenmäher, darauf sollte man in einer Beratung aber auch hingewiesen werden. Bekommt man natürlich nicht wenn man im Internet oder im Baumarkt kauft!

      Und inwieweit so ein Rasenmäher smart sein kann lasse ich mal dahingestellt. Es bieten zwar diverse Hersteller UMTS und GPS Module an, aber das ist letzten Endes nur reines Marketing-BlaBla. Die GPS Funktion sendet über eine SMS den letzten Standort im Falle eines Diebstahls. Eine exakte Steuerung des Gerätes ist nicht möglich aufgrund der Genauigkeit, da hilft noch nicht einmal D-GPS was ja auf wenige Zentimeter Genau ist.
      Warum kein D-GPS? Von den immensen Kosten mal ganz abgesehen, wäre man vermutlich mehr als eine Woche dabei sein Grundstück einzumessen bei den ganzen Rundungen und Ecken usw.
      Laufen tut so ein Mäher bei jedem Wind und Wetter, vollautomatisch nach Zeitplänen die sogar saisonal abgeändert sein können.

      Rasenkantensteine helfen dabei einen randlosen Schnitt zu bekommen.

      Es bleibt also letzten Endes jemand der vom Kauf abrät, weil er sich vermutlich im Vorfeld nicht informiert hat und beim Kauf auf den letzten Groschen geschielt hat.

      • crissxcross
        25. Juli 2016 at 16:13

        Hi,
        durchaus gebe ich dir recht, das man ab einer bestimmten Leistungsklasse zum Fachhandel gehen sollte. So definitv wenn ich in die Liga von Husquana oder wie bei dir in Richtung John Deere komme.
        Dennoch gibt es Einstiegsmodelle, wozu der Gardena R40Li zählt, welche vom Hersteller auch im Baumarkt oder online vertrieben werden.Und erst dieser Vetriebskanal ermöglicht den Rasenmährobotern den Zugang zu einem breiteren Markt. In diesem Test gig es auch ganz speziell um eines dieser Einsteigsmodelle. Das Fazit ist nicht, das alles total schrecklich ist. Im Gegenteil – irgendwie ist der Roboter ganz cool aber wie zusammenfassend erklärt, würde ich ihn Stand heute nicht nochmal kaufen, da es wie mit den Staubsauger Robotern einen Preisfall geben wird. Early Adopter die bereit sind das Geld auszugeben werden ihren Spaß und erwarteten Lifestyle damit haben. Ein weiteres Fazit das ich ziehen muss ist, das mein Garten definitv zu klein ist, damit sich Nutzen-Zeit und Geld relativieren. Bei Garten-Flächen ab 600qm und größer sieht das definitv anders aus, aber dann kommt auch ein teureres Modell wie bei dir in Frage.
        Gegen Umbaumaßnahmen im Garten habe ich nichts, aber wenn ich jetzt eine doppelte Reihe Kopfsteinpflaster legen muss, damit ich keine Graskanten habe (denn Stand jetzt – siehe Bilder – kann ich den Mäher die Kante nicht weiter überfahren lassen, dann kippt er über) hat das nichts mit smart zu tun. Aber okay, Rasenkanten habe ich auch mti dem Rasenmäher – und auch dort kann ich sie durch gezielte Umbaumaßnahmen vermeiden. Damit wird der Rasenmäher den ich vor mir herschiebe aber auch nicht smart. Seien wir mal ehrlich, es gibt keinerlei Intelligenz hinter dem Mähprinzip. Er fährt per „Zufall“ (Zitat Handbuch) und wird durch einen Draht begrenzt. Zumindest in dieser Preisklasse über welches mein Review handelt. Dennoch: das Fazit ist nicht keinen Rasenmähroboter zu kaufen, das Fazit ist, in der Einstiegsklasse zu warten oder (wenn man denn eine größere Fläche hat) deutlich tiefer in die Tasche zu greifen – wie du es ja mit deinem John Deere getan hast.

      • Chris
        26. Juli 2016 at 10:48

        So sehe ich das auch. Auch ich war beim Fachhandel vor Ort und habe den gleichen Preis bezahlt wie ich im Internet bekommen hätte. Dazu gabs sogar noch die Verlegemaschine für den Draht gratis.
        Damit ging das super und der Draht liegt gleich unter der Erde.

        Chris

    • bibatron
      bibatron
      1. August 2016 at 9:12

      Hast du mal über die Robonect erweiterung nachgedacht?

      Mittels REST-Calls müsste man ihn auch mit Fibaro steuern können. Hatte nur noch keine Zeit ein virtuelles Mpdul zu erstellen

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