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Loxone Miniserver Go – Funklösung statt Kabelsalat

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Geschrieben von crissxcross
siio-App

Loxone ist seit einiger Zeit ein etablierter Hersteller für Smart Home Lösungen bei Häuslebauer. Heute veröffentlicht Loxone seinen neuen Miniserver Go – das Smart Home System für Nachrüster. Wir haben den Miniserver Go vor dem offiziellen Launch getestet!

In dem Beitrag Loxone – SmartHome auf einem Bussystem stellten wir bereits das Loxone System hier auf siio kurz vor. Das zentrale Herzstück des österreichischen Smart Home Herstellers ist dabei der Miniserver. Dieser lässt sich durch „Extensions“ mit verschiedenen Funktionen erweitern. Von der EnOcean Extension, IR Set zum ansteuern von Infrarot Geräten, über DMX Extension zur Beleuchtungssteuerung von LEDs bis hin zu einer Air Base Extension. Mithilfe dieser zuletzt genannten Erweiterung, kamen Loxone Nutzer bereits in den Genuss, Funksteckdosen oder RGB LED Set Air in ihr System einzubinden, ohne Kabel verlegen zu müssen.

Loxone Air

Das System basiert auf der Loxone Air Funktechnik, dem hauseigenen Funksystem von Loxone. Das Funksystem setzt auf Mesh Technologie, also ein vermaschtes Netz. Diese Technologie wird auch von dem Z-Wave Funksystem verwendet. Ausserdem ist Loxone Air bidirektional, alle Geräte können senden sowie auch empfangen. Damit sind auch Empfangsquitierungen möglich.

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Loxone Mini Server Go

Schaute man die vergangenen Tage auf die Loxone Webseite so sah man ein Platzhalter für ein neues Produkt, welches mit „comming soon“ angekündigt wurde.

Loxone Webshop Air Base Produkte - kündigen Miniserver Go an

Loxone Webshop Air Base Produkte – kündigen Miniserver Go an

Heute wurde es vorgestellt: All die Vorzüge, welche bisher Loxone Nutzer mit dem Miniserver und der Air Base Extension nutzen konnten, sollen nun auch alle Nachrüster in einem Gerät erhalten – dem Loxone Miniserver Go.

Loxone Miniserver Go -Stromversorgung per 5Volt USB Netzteil

Loxone Miniserver Go -Stromversorgung per 5Volt USB Netzteil

Der Loxone Miniserver Go setzt auf das Loxone hauseigene Funksystem „Loxone Air“ und ist optional mithilfe der Erweiterung Loxone EnOcean, auch mit dem EnOcean Funkstandard kompatibel.

Mithilfe der Linktechnologie (Loxone Link) kann der Miniserver Go über weitere Extensions (die bereits oben aufgezählten) erweitert werden. Durch die Ein- und Ausgänge der Erweiterungen können so Beleuchtungs- oder Heizungssteuerungen, sowie Verbraucher direkt angeschlossen und zentral über die Loxone App oder das Webinterface gesteuert werden. Ausserdem lassen sich netzwerkfähige Geräte via LAN mit in das System einbinden.

Mit dem Miniserver Go begeht Loxone ein neues Gebiet und adressiert nicht nur Kunden aus dem Bereich Haus (Neu)Bau und Renovierung sondern auch die DIY Smart Home Nachrüster welche Automatisierungen in ihre vier Wände holen möchten.

„… Nun gibt es die ganzheitliche Loxone Lösung auch für Nachrüster. Der Miniserver Go wurde entwickelt, um aus den vielen Inseln, die im Eigenheim vorherrschen, auch nachträglich ein ganzheitliches System zu schaffen..”,

erklärt Thomas Moser, Loxone Geschäftsführer,

Nachdem auspacken des Miniserver Go, fällt zunächst erst einmal auf, warum Loxone ihre Nachrüstlösung „Miniserver“ genannt hat. Der im eckigen Stealth Design gehaltene grüne Kasten ist wirklich Mini. Durch das Design und seine minimalen Abmessungen ist er überall platzierbar, wo ein freier LAN Anschluss ist.

[carousel arrows=“display“ buttons=“display“ caption=“display“] [panel title=“Loxone Miniserver Go“ description=“fast nur so groß wie ein TDSL Splitter“]
Loxone Miniserver Go -fast nur so groß wie ein TDSL Splitter

Loxone Miniserver Go -fast nur so groß wie ein TDSL Splitter

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Loxone Miniserver Go - im Größenvergleich zu der FRITZ!Box

Loxone Miniserver Go – im Größenvergleich zu der FRITZ!Box

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Loxone Miniserver Go -Rückseite mit Anschlüssen Loxone Link

Loxone Miniserver Go -Rückseite mit Anschlüssen Loxone Link

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Der Miniserver Go wird so wie auch der Miniserver im verkabelten Loxone das zentrale Herzstück des Systems. Er übernimmt alle Aufgaben der Steuerung, er erhält die Signale von Schaltern, Sensoren oder Befehle per App sowie Webinterface – verarbeitet diese und gibt die Informationen an die verbundenen Aktoren wie Lichter, Schaltsteckdosen oder Heizungsregler weiter.

Das Anlernen der Komponenten sowie die Konfiguration derer erfolgt beim Loxone Miniserver Go auf dem gleichen Weg wie auch bei dem Loxone Miniserver im verkabelten System – nicht direkt über die Weboberfläche des Servers, sondern über eine externe Konfigurationssoftware auf dem PC oder Notebook. Schlechte Nachrichten an dieser Stelle für alle Mac OSX Nutzer, denn die Software gibt es nur für Windows. Mac User müssen sich hierbei mit Parallels behelfen. Wer mal einen Blick auf die Konfigurationsoberfläche werfen möchte, findet auf der Loxone Seite einige Tutorial Videos unter: „Unsere HOW TO’S[icons icon=“icon-link“ color=“#1e73be“ size=“13″]

Loxone Schema Miniserver im verkabelten Netz

Loxone Schema Miniserver im verkabelten Netz

Die Weboberfläche und App

Nutzer des neuen Loxone Miniserver Go werden die gleiche bewährte Oberfläche und App nutzen, wie man diese vom Miniserver kennt. Grafisch nicht überladen, aufgeräumt, übersichtlich und strukturiert. Wer auf verspielte grafische Elemente steht ist hier falsch.

[carousel arrows=“display“ buttons=“display“ caption=“display“] [panel title=“Loxone Weboberfläche“ description=“Anmeldung an der Webapp“]
Loxone Weboberfläche - Anmeldung an der Webapp

Loxone Weboberfläche – Anmeldung an der Webapp

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Loxone Weboberfläche - Dashbaord

Loxone Weboberfläche – Dashbaord

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Loxone Weboberfläche - Lichter, darunter RGB Air Base

Loxone Weboberfläche – Lichter, darunter RGB Air Base

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Loxone Weboberfläche - variieren der Farben per RGB Modul

Loxone Weboberfläche – variieren der Farben per RGB Modul

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Loxone Weboberfläche - Geräte Kategorisiert

Loxone Weboberfläche – Geräte Kategorisiert

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Loxone Weboberfläche - Jalousiesteuerung

Loxone Weboberfläche – Jalousiesteuerung

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Die Komponenten findet man entweder über die Raumstruktur oder über die Kategorisierung. So kann man sich zum Beispiel alle Mess- und Schaltsteckdosen – die „Smart Socket Air“ anzeigen lassen, oder auch alle Geräte des Typs „Lichter“. Darunter zählt im übrigen auch der RGBW LED Set. Dieser erlaubt es dann einen angeschlossenen RGB LED Stripe in der Farbe zu variieren, die Helligkeit zu dimmen sowie ein- und auszuschalten. Von der Funktion her ist er ähnlich dem RGBW Modul von Fibaro für Z-Wave Netze – über welches ich hier bereits geschrieben habe. Preislich liegt das Loxone RGBW LED Set übrigens bei stolzen 214,08 Euro im Loxone Webshop, dafür gibts aber den 5m LED Stripe dazu ;-).

Wer schauen möchte, wie sich die visualisierte Weboberfläche anfühlt, kann dies auf dem Loxone Testserver[icons icon=“icon-link“ color=“#1e73be“ size=“13″] tun. Benutzer und Passwort sind: web

Wie die Weboberfläche, so zeigt sich auch die Smartphone App. Logisch strukturiert, ohne verspielte grafische Elemente. Anhand der Grafiken kann man deutlich den Schaltzustand der einzelnen Geräte erkennen.

[carousel arrows=“display“ buttons=“display“ caption=“display“] [panel title=“Loxone iOS App“ description=“neuen Server einrichten“]
Loxone iOS App - neuen Server einrichten

Loxone iOS App – neuen Server einrichten

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Loxone iOS App - am Miniserver anmelden

Loxone iOS App – am Miniserver anmelden

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Loxone iOS App - Startseite

Loxone iOS App – Startseite

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Loxone iOS App - Ansicht Mess- und Schaltsteckdosen

Loxone iOS App – Ansicht Mess- und Schaltsteckdosen

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Loxone iOS App - Ansicht RGB Modul Farben variieren

Loxone iOS App – Ansicht RGB Modul Farben variieren

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Loxone iOS App - Ansicht  Jalousiesteuerung

Loxone iOS App – Ansicht Jalousiesteuerung

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Loxone iOS App - Ansicht  Heizungssteuerung

Loxone iOS App – Ansicht Heizungssteuerung

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Kurz zu den Smart Socket Air Schaltsteckdosen. Diese kommen im ähnlichen Stealth Design daher wie auch der Miniserver. Im 3er Set kostet jede Smart Socket Air um die 60 Euro. Neben dem ein- und ausschalten können Sie auch den Energieverbrauch der angeschlossenen Geräte messen.

[carousel arrows=“display“ buttons=“display“ caption=“display“] [panel title=“Smart Socket Air“ description=“Schaltsteckdosen Seitenansicht“]
Smart Socket Air- Schaltsteckdosen Seitenansicht

Smart Socket Air- Schaltsteckdosen Seitenansicht

[/panel] [panel title=“Smart Socket Air“ description=“links -Smart Socket Air, Mitte Z-Wave Steckdose, rechts Fibaro Wall Plug“]
links -Smart Socket Air, Mitte ZWave Steckdose, rechts Fibaro Wall Plug

links -Smart Socket Air, Mitte ZWave Steckdose, rechts Fibaro Wall Plug

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links -Smart Socket Air, Mitte ZWave Steckdose, rechts Fibaro Wall Plug

links -Smart Socket Air, Mitte ZWave Steckdose, rechts Fibaro Wall Plug

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Smart Socket Air- Schaltsteckdosen

Smart Socket Air- Schaltsteckdosen

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Fazit:

Für 288 Euro ist der Loxone Miniserver Go in der gleichen Preisklasse wie das Fibaro Home Center Lite (UVP 279 Euro) und läuft auf dem bewährten stabilen Loxone System. Nutzer erhalten mit der Version Go die gleiche Intelligenz welche bereits auf dem Loxone Miniserver läuft. Bei Änderungen im System muss die Konfigurationssoftware herangezogen werden um die Visualisierungen[icons icon=“icon-link“ color=“#1e73be“ size=“13″] zu editieren – dies ist vielleicht nicht jedermanns Sache, dafür erhält der Nutzer jedoch ein allumfassendes SmartHome System welches in der Lage ist komplexe Aufgaben zu übernehmen.

Bild @ Loxone

Explosions Schema vom Loxone Miniserver Go

Alle Technischen Details des Loxone Miniserver Go findest du hier auf der Loxone Webseite[icons icon=“icon-link“ color=“#1e73be“ size=“13″]

Diesen Blogpost hat geschrieben ...

crissxcross

crissxcross

Chris, Gründer und Blogger von siio.
Gelernter IT-Systemelektroniker, seit vielen Jahren beruflich als Produktmanager im Smart Home unterwegs. Technikverliebter Familienvater, Apple Fan. Nach einigen Jahren Stadtleben wieder froh auf dem Land zu sein.

4 Kommentare

  • Hallo!
    Überlege mir die Anschaffung eines Fibaro Home Center Lite. Sind die Fibaro Zwave kompobenten mit dem Loxonen Miniserver Air kombatibel, oder nutzt hier Loxone ein eigene Funktechnologie.
    Z Wave nutzt ja auch die Meshtechnolgie. LG Bernd

  • Also mir ist nach langer Recherche immer noch nicht klar, was ich mit dem Miniserver Go letztendlich anfangen kann. Der große wird ja über CAT Kabel mit den anderen Komponenten verbunden. Wie soll das nun mit der Variante Air funktionieren? Rollladen Antrieb, Taster etc?

    • Ich stelle mir die selbe Frage…
      Ersetzt der Miniserver Go den Miniserver oder kann man mit dem Miniserver Go den Miniserver um die Air-Technologie erweitern und Air-Geräte zusätzlich einbinden?

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