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Smarte Helden – homee Smart Home für (Freiwillige) Feuerwehrmänner

by crissxcross20. November 2017

Geht die Sirene, müssen Sie los: die Männer der Freiwilligen Feuerwehr.
Bei vielen Smart Home begeisterten Feuerwehrmännern wird es bald die Szene „Einsatz“ oder „Alarmierung“ geben – Feuer Software und der modularen Smart Home Zentrale homee sei Dank, denn im Ernstfall zählt jede Sekunde!

Werden die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr via Sirene, Pieper oder SMS alarmiert, zählt jede Sekunde. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit und egal was Sie gerade tun. Jetzt heißt es, alles stehen und liegen lassen und auf zum Gerätehaus!
Da bleibt im Eifer des Gefechts Zuhause auch schon mal das Licht an und die Haustür oder Garage offen stehen.

@Fotolia by animaflora

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Smarte Feuerwehrmänner

Ab sofort kann die Wohnung oder das Haus bei einer Alarmierung mitdenken – ein homee Smart Home vorausgesetzt.
Die Software „Einsatzmonitor“ aus dem Haue Feuer-Software, kann absofort über das angeschlossene Portal „Connect“ – über welches die Alarmierung der freiwilligen Helfer via SMS, App oder Anruf erfolgt, auch Szenen auf deren „homee“ Smart Home Zentrale starten.
So kann sich beispielsweise bei einer nächtlichen Alarmierung automatisch die Beleuchtung im Haus und in der Garage einschalten und optional auch ein akustischer Alarm erfolgen, um sicher zu gehen, dass der Feuerwehrmann die Alarmierung auch garantiert registriert. Quittiert er die Alarmierung auf seinem Smartphone mit „Komme“ – so kann eine weitere Szene gestartet werden, welche die Haustür entriegelt und die Garage öffnet.

@Fotolia by Gerhard Seybert

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Die Kooperation zwischen Feuer-Software und homee bedeutet vor allem eins: Mehr Sicherheit für die Wohnung des freiwilligen Helfers. Denn während sich dieser auf dem Weg zum Gerätehaus befindet, kümmert sich die Smart Home Zentrale darum, das die Garage wieder geschlossen, die Wohnungstür zugesperrt und alle Lampen ausgeschaltet werden.
Auch elektrische Geräte können abgeschaltet werden, wenn die Alarmierung beispielsweise in der Mittagszeit erfolgte und in der Eile vergessen wurde, der Herd auszuschalten.
War man vielleicht gerade dabei die Badewanne für ein entspannendes Bad zu befüllen, so kann mithilfe eines Magnetventils oder dem Popp Flow Stop sogar die Wasserzufuhr abgestellt werden und so der drohende Wasserschaden daheim verhindert werden. Schließlich will man ja nicht zum Folgeeinsatz in die eigene Wohnung fahren. ;-)

Wie funktioniert Feuer-Software?

Musste früher bei einem Alarm noch der erste Feuerwehrmann am Gerätehaus sich in das Fahrzeug setzen, um bei der Leitstelle über Funk die Einsatzdaten abzufragen, funktioniert dies heute dank der Software „Einsatzmonitor“ voll automatisch.
Zeitgleich mit der Alarmierung über Funkmeldeempfänger (umgangssprachlich der Pieper), Sirene oder Handy, sendet die Leitstelle alle relevanten Einsatzdaten in elektronischer Form an einen PC im Feuerwehrgerätehaus. Die Software „Einsatzmonitor“ wertet die empfangenen Rohdaten aus, bereitet diese auf und stellt alle Informationen auf einem großen Display im Gerätehaus strukturiert dar.
Neben der Freiwilligen Feuerwehr kann der Einsatzmonitor auch bei DRK , THW oder anderen Hilfsorganisationen zum Einsatz kommen.

Einsatzmonitor zeigt alle für den Einsatz Relevanten Informationen auf einem großen Bildschirm Bildrechte: @Feuersoftware

Bei einer Alarmierung wertet der Einsatzmonitor von Feuer-Software die von der Leitstelle erhaltenen elektronischen Daten aus. Der Einsatzmonitor bekommt von der Leitstelle nicht nur die Koordinaten des Einsatzortes, sondern unter anderem auch die Art der Gefahrenlage: Handelt es sich um einen Verkehrsunfall? einen Brand oder um Gefahrgut?
Aufgrundlage dieser Daten greifen intelligente Einsatzroutinen nach der Alarm- und Ausrückeordnung, welche darüber entscheidet, welches Fahrzeug ausrücken wird und welche freiwilligen Helfer alarmiert werden.
Über das angeschlossene „Connect Portal“ erfolgt nun die Alarmierung.

Bildrechte @Feuersoftware

Connect Portal – Schnittstelle zum Smart Home

In diesem können die freiwilligen Helfer verschiedene Einstellungen tätigen, zum Beispiel wann sie geplant „nicht“, oder nur „bedingt“ verfügbar sind – zum Beispiel wegen Urlaub oder Schichtdienst. Dies kann die Software später bei der Alarmierung berücksichtigen um ggf. mehr Helfer zu alarmieren.

Seit kurzem kann das Connect Portal nun auch mit dem eigenen homee Smart Home Hub verknüpft werden, um bei Alarmierung eine oder mehrere der zuvor erstellen Szenen (lies: Homeegramme) zu starten.

Dazu reicht es, im Feuersoftware-Connect Portal die homee ID sowie den Benutzernamen und Passwort zu hinterlegen. (Die homee ID steht auf der Unterseite eines jeden homee BrainCube und ist auch in der homee-Smartphone App zu finden.)
Danach werden automatisch alle Szenen (Homeegramme) in das Connect Portal eingelesen und angezeigt
Hier können nun die Homeegramme aktiviert werden, welche bei einer Alarmierung ausgeführt werden sollen.
Dabei stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Bei Alarmierung
  • Bei Status Komme

So können Beispielsweise bei der Alarmierung alle Lampen im Haus rot blinken und schalten dann durch ein weiteres Homeegramm auf normale Beleuchtung um, sobald der Helfer die Alarmierung mit „Komme“ quittiert hat. Auch das Homegramm, welches das Öffnen der Garage, sowie der Wohnungstür veranlasst, sollte aus Sicherheitsgründen nur durch den Status „Komme“ getriggert werden – sonst hätte jeder Einsatz eine offenstehende Wohnung zur Folge.
Eine detailierte Anleitung zur Einrichtung gibt es auch im Forum von Feuersoftware.

homee SmartHome kann über Feuersoftware verbunden werden

Meine Freiwillige Feuerwehr verwendet die Feuer-Software noch nicht – kann ich trotzdem ein smarter Feuerwehrmann werden?

Deine Organisation (Feuerwehr, DRK, THW, ect..) muss einen lokalen PC betreiben, auf welchem der Einsatzmonitor aktiv 24/7 läuft. Dieser erhält die Daten entweder per eMail oder via Faxschnittstelle. Dies muss die Organisation bei der Leitstelle beantragen – stellt  in der Regel aber keine Probleme da, da die Leitstelle hierzu gesetzlich verpflichtet ist.
Der Einsatzmonitor leitet die Daten dann an das Connect Portal weiter.

Wenn das Connect Portal online läuft, warum muss meine Feuerwehr dann einen eigenen PC als Mini Server laufen lassen?

In der Tat wäre es einfacher und Ressourcen schonender, wenn das einfach ein großer starker Server bei den Jungs von Feuersoftware machen würde. Aber kurze Antwort: Datenschutz in Deutschland.

Kooperation homee & Feuersoftware by: Sven Donath

 

Für smarte Helden und alle die es noch werden wollen, gibt es noch bis Ende des Jahres eine gemeinsame Aktion von homee und Feuer-Software, in welcher Helfer einer freiwilligen Organisation (die an das Connect Portal angeschlossen sind) den homee zum Vorzugspreis erhalten. Alle Information hierzu finden sich im „Feuer-Software Connect Portal“ oder im Feuersoftware-Forum.

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Hi, ich bin crissxcross, gelernter IT-Systemelektroniker. Beruflich arbeite ich als Produktmarketing-Manager im Bereich Smart Home. Auch privat interessiere ich mich für Smart Home und bin selbst Hausautomatisierer :-) Falls ich nicht vor dem Monitor sitze fotografiere ich gern und bin ein großer Apple Fan.

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