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Fibaro HomeCenter-Einsteigerguide Teil 1: Zeitgesteuerte Szenen

Geschrieben von boomx
siio-App

Mit dieser kleinen Reihe möchten wir Einsteigern, welche sich erst vor kurzem ein Fibaro HomeCenter 2 oder auch ein HomeCenter Light ins Haus geholt haben, den Einstieg in die Erstellung und Programmierung von Szenen erleichtern. Teil 1: Zeitgesteurte Szenen

Grundsätzlich können Szenen im HomeCenter in zwei unterschiedliche Kategorien unterteilt werden. Dies sind zum einen zeitgesteuerte Szenen, welche zum Beispiel um 7:00 Uhr morgens die Rollläden öffnen. Zum anderen: Eventgesteuerte Szenen, welche durch sogenannte Trigger ausgelöst werden. Dies ist bei LUA-Szenen genauso der Fall wie bei Blockszenen.

Bleiben wir bei dem Beispiel der zu öffnenden Rollläden. Erstellt euch über „Szenen„, „Add Scene“ und dann „Add scene using graphic blocks“ eine neue Szenen. Auf der nächsten Maske können diverse Optionen aktiviert/deaktiviert werden.

scene_basics1

Basis-Optionen

Da es sich in unserem Fall um eine zeitgesteuerte Szene handelt MUSS hier zwingend die Option „Start when HomeCenter starts“ aktiviert werden. Optimal übersetzen könnte man diese Option mit dem Begriff „Autostart„. Sollte diese Option vergessen werden, dann wird diese Szene zu keinem Zeitpunkt, außer dem manuellen Starten durch ein Klick auf „Run“, ausgeführt. Als nächstes können dann die Bedingungen und Aktionen unter dem Advanced-Tap eingestellt werden.

scene_basics

Rollladen jeden Tag um 7:00 Uhr öffnen, wenn die Temperatur größer ist als 0 Grad.

Hier wählen wir dann alle notwendigen Parameter aus und speichern die Szene so ab. Als zusätzliches Feature haben wir eine Prüfung der Temperatur eingebaut. Sollte die Temperatur unter dem Gefrierpunkt sein, dann werden die Rollläden nicht geöffnet, um den Motor nicht zu beschädigen. Wichtig ist hier, dass der Haken „Temperature“, welcher durch das HomeCenter automatisch gesetzt wird, zu entfernen. Hintergrund: Die Szene würde sonst bei jeder Temperaturänderung getriggert, also ausgelöst werden. Da diese Szene aber bereits durch den Autostart gestartet wurde, führt dies unweigerlich zu einem Problem mit der Anzahl der laufenden Instanzen kommen. Dies habe ich in einem älteren Beitrag bereits mal genauer erläutert.

Die Blockszene wäre an dieser Stelle so bereits einsetzbar.

Solltet Ihr die Szene in LUA konvertieren, dann fällt euch bestimmt auf, dass der oben erwähnte Punkt „Start when HomeCenter starts“ nicht mehr existiert. Dies liegt darin begründet, dass die Optionen über die Trigger oder gegenenfalls über den Autostart in den Header eingetragen werden.

Dort findet Ihr jetzt die Angabe „%% autostart“, welche dafür sorgt, dass die Szene automatisch gestartet wird und den darauf folgenden Code ausführt.

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Autostart-Option nur aktiviert werden muss, wenn diese zeitgesteuert ausgeführt wird. In allen anderen Fällen muss diese Option deaktiviert, beziehungsweise das „%% autostart“ aus dem Header entfernt werden, da die Szene ansonsten bereits eine laufende Instanz besitzt.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr mal eure Meinung zu dieser neuen Serie in die Kommentare schreibt. Vielleicht bereits mit einer Idee zu einem neuen Teil.

Diesen Blogpost hat geschrieben ...

boomx

10 Kommentare

  • Hallo,
    ich würde mich freuen wenn diese Serie fortgesetzt wird, sie gibt mir einige Neue Anregungen und hilft mir viele Fehler zu vermeiden.
    Es sind diese Kleinigkeiten die einen Verzweifeln lassen, welche Haken wo gesetzt werden müssen.
    Schon mal danke im Voraus .
    Michael

    .

    • Hi,

      ja, hatten wir vor. Vieles was wir hier veröffentlicht haben, ist ein wenig tiefergehend. Wir denken, dass viel Einsteigerwissen fehlt, da Fibaro relativ wenig dokumentiert.

      Gruß

  • Hallo,
    Eure Idee, eine Beitragsreihe für Einsteiger aufzulegen, finde ich sehr gut. Ich bin zwar schon mehrere Jahre Fibaro-Nutzer, aber der eine oder andere Tipp wird sicher auch für mich noch neu sein.

    Diese Beitragsreihe kann sicher auch die vielfältigen Möglichkeiten aufzeigen, die im Fibarosystem stecken. Entgegen der Kritiken in vielen Foren über noch vorhandene (kleine) Mängel meine ich, dass sowohl das HCL als auch das HC2 nebst dem Betriebssystem besser sind als ihr Ruf. Sehr oft würde es den vielen kritischen Nutzern auch helfen, vor dem Testen die Anleitungen zu lesen, aber wer macht das schon?

    Mit Interesse warte ich deshalb schon auf Euren nächsten Beitrag.

  • Hallo,

    ich bin von der Idee eines Einsteigerguides und des ersten Artikels begeistert. Ich bin selbst noch Anfänger mit meiner HC2 und bin genau über solche Beiträge sehr froh.
    Ich würde mir für die Zukunft z.Bsp. einen Artikel über das Thema „Variablen Steuerung“ wünschen. Für mich ist es noch nicht ganz klar, wie genau man selbst Variablen anlegt, bzw. was man damit genau machen kann (gerne Praxisbeispiele)

    Die Beitragsserie mit den kleinen Beispiel LUA Sricpten haben mir übrigens auch schon viel geholfen, gerne mehr davon.

    Eurer Engagement für diesen Blog ist wirklich großartig – Vielen Dank dafür ! Siio ist nicht umsonst inzwischen die erste Anlaufadresse für Fibaro/Z-Wave in Deutschland.

    Viele Grüße
    Axel

  • Super Idee mit der Einsteiger-Serie und ich freu mich schon auf die kommenden Folgen. Ich selber habe gerade angefangen mit dem HC2 rumzuspielen, um es anschließend in unsere neue Wohnung einziehen zu lassen. Gerade die ersten 2 Tage war ich sehr nah dran alles wieder zusammen zu packen und zurück zu schicken.

    Ich tu mich leider auch sehr schwer mit der Übersetzung in der Oberfläche und werde mein Englisch wohl etwas auffrischen müssen. Eine Idee wäre hier vlt auch einmal die Parameter der Fibaro-Module sinnvoll und verständlich zu übersetzen und zu erklären. Ich denke das würde vielen weiter helfen. :-)

  • Hallo,

    Ich habe seit ein paar Tagen ein HC2. Ich habe mir das relativ einfach vorgestellt, muss aber feststellen, dass es nicht so einfach für einen Anfänger ist, einen Einsteig zu bekommen. Deshalb finde ich diesen Einsteigerguide super!!!

    Ich würde mich freuen, wenn es noch viele Fortsetzungen gäbe.

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