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Sind Mähroboter ohne Begrenzungskabel die Zukunft?

by Hamashi12. Dezember 2018

In diesem Artikel schauen wir uns jene Mähroboter genauer an, welche kein Draht oder Begrenzungskabel benötigen. Sie haben einen sogenannten Rasensensor, der es ermöglichen soll, dass der Rasenroboter nur auf der Rasenfläche bleibt. Doch funktioniert dieser Sensor einwandfrei?

Warum gibt es überhaupt noch Rasenmähroboter, die von einem Begrenzungsdraht abhängig sind?
Wie sehr oft bei neuen Technologien, müssen diese erstmal weiterentwickelt – und Fehler eleminiert werden. Die Idee hinter dem Rasensensor ist sehr innovativ und erleichtert die Anschaffung. Denn man muss keinen Begrenzungsdraht mehr verlegen. Dies spart neben Kosten für das Begrenzungskabel natürlich auch viel Zeit. Je größer der Garten, desto mehr Begrenzungskabel müsste angeschafft und verlegt werden.
Rasenmähroboter ohne Begrenzungskabel hingegen, erkennen anhand eines integrierten Sensors, wo der Rasen endet und der Gehweg oder das Beet beginnt.

Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es weitaus mehr Rasenmähroboter, welche mit Begrenzungsdraht arbeiten, als ohne. Wie es bei Innovationen eben ist, müssen sich diese erstmal bewähren und durchsetzen.
Zurück zur Frage ob die Rasensensoren einwandfrei funktionieren: Sagen wir jein. Die Unterscheidung zwischen Rasen und Blumen funktioniert in der Regel schon sehr gut. Jedoch ist auf den Rasensensor (noch) nicht zu 100% Verlass. Erkennt dieser die Rasenfläche nicht zu 100%, fährt der Rasenmähroboter auch schonmal auf den angrenzenden Gehweg. Es sei aber angemerkt, das die Rasensensoren stetig verbessert werden in Zukunft deutlich präziser arbeiten.
Hier gibt es noch mehr Informationen zum Thema Mährobotern ohne Begrenzungskabel.

Vielleicht kommt dem einen oder anderen von euch der „Rasensensor“ bekannt vor. Das ist richtig, hier auf siio.de hatten wir schonmal über die Kickstarterkampange „Tertill“ berichtet. Der Unkrautroboter – erschaffen von dem gleichen Entwickler, welcher auch an Roomba gearbeitet hat – arbeitet mit einem ähnlichen Sensor. Er unterscheidet zwischen „guten Grünzeug“ und „bösen Grünzeug“. Also zwischen Pflanze und Unkaut.
Fall du den Artikel noch nicht kennst, kannst du ihn hier nochmal nachlesen.

Seit wann gibt es Mähroboter und wie groß ist die Nachfrage wirklich?

Mähroboter gibt es seit Mitte der 90er Jahren im Handel zu kaufen. Husqvarna und Friendly Robotics, heute Robomow genannt, waren einer der ersten, die Rasenmähroboter entwickelten. Man kann deutlich erkennen, dass in den letzten Jahren das Interesse nach Mährobotern stark gestiegen ist. Wenn man sich im Vergleich die Nachfrage nach Rasenmähern auf Google Trends anschaut, sieht man, dass die Nachfrage eher gleich geblieben ist.

Datenquelle: Google Trends (https://www.google.com/trends)

Datenquelle: Google Trends (https://www.google.com/trends)

Hingegen ist der Suchbegriff „Mähroboter ohne Begrenzungskabel“ im März 2018 signifikant gestiegen. Ist hier also ein Trend für die nächten Jahre zu erkennen?

Datenquelle: Google Trends (https://www.google.com/trends)

Wo bleibt eigentlich der Rasenschnitt?

Ganz anderes als beim Rasenmäher, lässt der Rasenmähroboter den Schnitt wieder auf den Rasen fallen. Warum? Weil dadurch der Rasen gemulcht wird, was bedeutet, dass der Rasen durch das verwesen von dem heruntergefallenen Schnitt neue wichtige Nährstoffe aufsammeln kann. Es wirkt also ähnlich wie ein Art Dünger und verhilft dem Rasen zu besserem Wachstum. Man spart sich auch die Entsorgungsarbeiten, die bei einem Rasenmäher angefallen wären.

Smart-Home und Mähroboter

Dass das Thema Smart Home uns in der Zukunft immer stärker beschäftigen wird, muss ich dir, lieber siio Leser sicher nicht sagen :-)  Durch Alexa oder auch Google Assistant gibt es schon einige Möglichkeiten, den Rasenmähroboter via Sprachbefehl zum mähen zu beauftragen.
Und den Mähroboter über Alexa zu steuern, ist schon eine sehr praktische Funktion – doch noch komfortabler wird es, wenn der Rasenmähroboter direkt in das Smart Home integriert wird und so mit weiteren Sensoren vernetzt werden kann. Beispielsweise kann so der Rasenmähroboter auf seine Ladestation geschickt werden, wenn die Bewässerung startet oder er fährt nicht heraus, falls es Regnet. Wie das im Detail geht, hatte Chris vor einiger Zeit in diesem Artikel beschrieben:

Die Vorteile einer Rasenmähroboter-App

Einige Modelle besitzen bereits von Haus aus ein WLAN Modul, oder sind mit einem GSM Modul ausgestattet um dauerhaft „online“ zu sein.
So zum Beispiel der Bosch Smart Gardening. Die App gibt es neben iOS und Android sogar auch für das Windows-Phone.

Vor allem wenn der Urlaub, oder längere Geschäftsreisen anstehen, ist so eine App sehr praktisch. Der Rasenroboter kann via App programmiert werden, wann er selbstständig die Rasenflächen mulchen soll, oder man steuert ihn selber mit der App.
Also Augen auf beim Möäher kauf und schauen, ob das eigene gewünschte Mähroboter-Modell über eine eigene App verfügt.

Fazit

Unser Leben wird immer hektischer und umso wichtiger ist es, dass uns in Bereichen des täglichen Lebens Arbeit abgenommen wird. Und so erleben wir, wie viele Menschen von einem Rasenmäher auf einen Rasenroboter umsteigen. Denn schließlich soll der Garten der Erholung dienen und nicht zusätzlich Arbeit machen.
Und auch im Haushalt werden immer häufiger Saugroboter eingesetzt, um sich wertvolle Lebenszeit zu sparen, oder auch einfach um Senioren unter die Arme zu greifen

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Hamashi
Hamashi
Zahlen Narr, Technik Lover, ewiger Student. Stark am Thema erneuerbare Energien interessiert, immernoch auf der Suche nach dem richtigen Smart Home System. In der Freizeit gern mit Freunden unterwegs.

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